Ich habe den magischen Editor der Pixel 8-Serie ausprobiert und das kam dabei raus

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Der neue magische Editor in Google Fotos mag nicht immer Magie versprühen, aber er leistet schon heute sehr gute Arbeit.

Google hat für seine neuen Smartphones den magischen Editor in Google Fotos veröffentlicht. Er ermöglicht auf Knopfdruck den Himmel zu verändern, Objekte auf einem Foto zu verschieben und sogar komplett zu entfernen. Letzteres ist anders als der bisherige Magic Eraser, weil der neue Editor mithilfe von KI nun den Hintergrund versucht nachzubauen und nicht nur in den richtigen Farben zu verwischen.

Wir müssen uns nichts vormachen, es kommt immer noch schwer auf das Motiv an, wie gut oder schlecht das Ergebnis ist. Dennoch kann man bei einigen Motiven auf jeden Fall sehr gute Ergebnisse erzielen. Ich finde etwa sehr gut, wie es der magische Editor in meinem ersten Beispiel schafft, die Wege, den Rasen, den Busch und sogar das Auto recht gut nachzuzeichnen, sodass Unterschiede nur im direkten Vergleich auffallen.

Aber auch das folgende Beispiel finde ich gelungen. Uropa und Kind sind weg, die Liege im Hintergrund auch. Die nachgezeichneten Bereiche sehen auf den ersten und zweiten Blick echt stark aus.

Erst im Detail sieht man, dass hier manipuliert wurde. Hin und wieder ist zum Beispiel der veränderte Bereich mit einem sichtbaren Raster versehen, wenn man ins Bild hineinzoomt.

Magischer-Editor-Google-Fotos-Beispiele-2023-7

Schwächen gibt es natürlich, die habe ich bei diesem Foto gleich im Himmel feststellen müssen. Während die dunkle KI-Version noch gut und durchaus nach schlechtem Wetter aussieht, hat die aufhellende Gutwetter-KI versagt und stark sichtbare helle Schatten um den Baum und über die Hecke „gezaubert“.

Google fängt gerade erst an, seine KI-Tools für Nutzer bereitzustellen. Das System hinter dem magischen Editor wird in den kommenden Monaten und Jahren drastisch dazulernen und an Qualität gewinnen. Aber der magische Editor kann heute schon eine tolle Sache sein, um Fotos im Nachhinein ohne Photoshop-Skills stark anzupassen.

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10 Kommentare zu „Ich habe den magischen Editor der Pixel 8-Serie ausprobiert und das kam dabei raus“

  1. Wurden hier mehrere Bilder für die Bearbeitung genutzt? Im ersten Beispiel bin ich sehr erstaunt, dass am Kennzeichen plötzlich auch der Ort und ein Sticker am Kofferraum zu sehen sind, die im Vergleichsbild komplett verdeckt sind. Ebenfalls der leicht veränderte Bildausschnitt.

  2. Muß man die Bilder immer erst in die Cloud hochladen ( Verlust von Googles überaus großzügigen 15gb)? Wenn ja verzichte ich auf die Spielereien. Andernfalls kann man damit schon mal Versuche starten. Ich sicher meine Dateien nur noch auf meiner nas seit dem Wegfall des unbegrenzten Speichers.

  3. Nach 2 Jahren Pixel 6 Pro muss ich eingestehen, dass der magische Radierer eher ein Gimmick anstatt nützliche Funktion ist. Kein einziges Ergebnis hat mich beeindruckt, habe ich rein gezoomt war es eher ein Haufen Pixelbrei. Um schnell mal was zu retuschieren war es ganz brauchbar, mehr aber auch nicht. Google kann sehr gut Werbung.

  4. Wie hier ein paar Leute schon erkannt haben: Die KI vervollständigt das Kennzeichen? Ganz sicher nicht! Dieser Bericht hier will den Lesern Unsinn vorspielen… Was ist das hier für eine unseriöse Seite?

  5. Spätestens seit dem Pixel 6 kann ich das nicht mehr ernst nehmen. Und dann immer wieder Leute in die Kommentarspalten auf Youtube schicken, die stupid behaupten, Google habe die beste Kamera. Haben die definitiv nicht.

    Und wieder diese Mätzchen, Fotos und Video auf Google hochladen zu müssen, um die Funktionen des Pixels überhaupt nutzen zu können. Nein Danke. Kein Bedarf.

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