Wie es schon andere Plattformen vorgemacht haben, gibt es auch bei Instagram nun eine Möglichkeit, Kommentare anzupinnen.

Instagram hat meiner Erfahrung nach schon länger keine offensichtliche Änderung am Feed vorgenommen, die dann auch wirklich alle erreicht hat. In Wellen testet das Bildernetzwerk zum Beispiel, die Gesamtzahl der Likes, die ein Foto erhalten hat, für Nutzer auszublenden. Eine bessere Möglichkeit, die Kommentare unter einem Post zu verwalten, erreicht jetzt aber alle Nutzergruppen.

So fixierst du einen Kommentar auf Instagram

Die Funktionalität des Features ist schnell erklärt: Einzelne Kommentare unter einem eigenen Beitrag lassen sich ganz oben anpinnen, sodass sie besondere Bedeutung zugesprochen bekommen. Damit rutschen sie nicht nur in der Ansicht ganz nach oben, sondern erhalten darunter auch ein kleines Label mit Stecknadel, neben dem „Fixiert“ steht. Wie bei einem verteilten Like wird beim Fixieren die Person benachrichtigt, die den Kommentar verfasst hat. Wie viele Kommentare maximal fixiert werden können, verrät Instagram nicht, „ein paar“ sollen es aber sein.

Unter iOS erreichst du das Fixieren auf der Kommentarseite, wenn du den Kommentar nach links wischst, gleich neben den Buttons zum Antworten, Melden und Löschen. Bei Android erscheint das Kontextmenü, indem du den Kommentar kurz gedrückt hältst.

Instagram arbeitet gegen Hass im Netz

Laut The Verge habe Instagram die letzten Jahre damit verbracht, Belästigungen in der Kommentarspalte sowie Desinformation zu bekämpfen. Mithilfe von AI werden „offensive comments“ automatisch geblockt, genauso werden Nutzer bereits vor dem Posten davor gewarnt, dass ihr Kommentar möglicherweise nicht den Richtlinien entspricht.

Pinned comments, while perhaps not as effective a tool as some of those earlier and more needed additions to the platform, can still go a long way in helping popular creators, celebrities, and businesses on Instagram better manage their profiles.

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Diese Features wünschen sich die Instagram-Nutzer eigentlich

Zugegeben, das ist eine Funktion, die schon ganz praktisch ist, aber das Game jetzt nicht unbedingt völlig verändert. Auf Facebook fehlt die zwar ebenfalls noch, YouTube ist aber vor langer Zeit schon vorangegangen. Die Reaktionen auf diese Ankündigung sind zudem von wenig Dankbarkeit geprägt, schließlich gibt es ganz andere Baustellen.

1. Höhere Foto-Qualität

Neben Usern, die sich beschweren, dass es Fake-Accounts von ihnen gibt oder sie vermeintlich shadowbanned wurden, gibt es ganz konkrete Vorschläge, was doch bitte geändert werden sollte. Cale Maloney zum Beispiel wünscht sich zuallererst einmal HQ Photos und spricht damit die Qualität der Fotos an, die die Plattform automatisch ziemlich runterregelt. Laut offizieller Support-Seite werden Fotos auf nur 1080 Pixel Breite beschränkt.

2. Keine Beschränkung der Foto-Zuschnitte

Eng damit verknüpft ist der sogenannte Crop, also der Zuschnitt, den Instagram erlaubt. Neben dem Quadrat (1:1) sind Fotos in 4:5 (hochkant), 10:8 (quer) und 16:9 erlaubt. Mehr fotografische Freiheit würde die Inhalte bestimmt mal ein wenig beleben.

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3. Chronologischer Feed

Schließlich liegt Maloney der chronologische Feed am Herzen. Wie Twitter zumindest in der Standard-Einstellung bestimmt ein Algorithmus und nicht die Uhr, welche Fotos in welcher Reihenfolge angezeigt werden. Bei Twitter gibt es zumindest die Wahl, stattdessen die neusten Tweets anzuzeigen, bei Instagram ist man dem Algorithmus ausgeliefert. Welches Feature fehlt euch bei Instagram? (Und folgt mir gefälligst!)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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