Kaum ein anderes Smartphone ist ein so offenes Geheimnis lange vor der endgültigen Präsentation, auch weil es Mitarbeiter online ständig zeigen.

Microsoft fährt eine interessante Strategie rund um das Surface Duo. Erst kündigt man das Smartphone öffentlich an, zeigt es ein paar Mal in kurzen Videos und verrät nicht allzu viel darüber. Dann ist es monatelang still. Kurz vor der endgültigen Markteinführung geht es langsam wieder los. Es gibt zahlreiche Leaks und absichtlich gestreute Fotos vom Smartphone mit Doppeldisplay.

Surface Duo beliebtes Model für Twitterbeiträge

In den letzten Tagen scheinen die Microsoft-Mitarbeiter nicht damit aufhören zu können, das Surface Duo ständig absichtlich in die Kamera zu halten. Mal etwas dezenter, mal mit aufgeklapptem Display und geöffneten Apps. Als würde man demonstrieren wollen, wie praktisch das Surface Duo im Alltag sein kann. Und wenn es das ist, dann stellt es doch endlich offiziell vor!

Interessant ist dabei, dass die Leute das Gerät selten direkt beim Namen nennen. Sie zeigen mit ihren Fotos lediglich die Praktikabilität der zwei Displays, da man das Gerät so etwa im 90 Grad Winkel hinstellen kann. Wenn überhaupt, schreiben sie immer nur von Surface, nicht aber Surface Duo.

Es gibt bis dato nur Insiderwissen, dass das Surface Duo noch im August komplett enthüllt oder sogar schon ausgeliefert werden soll. Microsoft hält sich hingegen bedeckt, hat jedenfalls kein Datum oder irgendwas dergleichen kommuniziert.

via Winfuture

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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1 Kommentar

  1. So richtig verstehe ich das Konzept hinter diesem Smartphone noch nicht. Letztendlich ist es doch nichts anderes, als ein kompaktes, weil zusammenklappbares Tablet mit „Bildfehler“ in der Mitte. Das Format an sich ist auch zusammengeklappt offenbar schon zu breit, als dass man das Teil noch problemlos in die Hosentasche stecken kann. Jede Nutzung – und sei es auch nur um zum Telefonieren einen Kontakt auszuwählen oder eine Nummer einzugeben – bedingt, dass das Gerät aufgeklappt werden muss… Also praktisch in der Anwendung ist etwas anderes. Es fehlt schlicht ein Display an der „Außenseite“ des Geräts.

    Optisch interessant, praktisch totaler Nonsens. Und das Ganze dann auch noch mit einem von Microsoft verhunzten Android (mit – um was wollen wir wetten – Pflicht zum Microsoft-Konto) und sicherlich im Preis weit im vierstelligen Raum.

    Nö, Microsoft, das ist es nicht.

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