Vor nicht allzu langer Zeit habe ich hier im Blog über JingOS berichtet, das „weltweit erste iPad-Style Linux-OS“ und an euren Reaktionen gesehen, dass euch das Thema interessiert. Deshalb kommt jetzt das Update, auf das sicherlich einige von euch gewartet haben, denn die Entwickler haben Neuigkeiten zum angekündigten Tablet im Gepäck.

Nochmal einer kurzer Rückblick: JingOS ist ein für Tablet optimiertes Betriebssystem auf Linux-Basis, das sich optisch stark an iOS bzw. iPad OS orientiert und daraus keinen Hehl macht. Es gibt einige Apps, die für den mobilen Einsatz angepasst wurden, gleichzeitig können aber auch vollwertige Desktop-Anwendungen ausgeführt werden. Zusätzlich sollen sogar Android-Apps verwendet werden können. Das macht das Betriebssystem vielleicht für den ein oder anderen besonders spannend. Dabei ist JingOS einerseits für Geräte wie das Huawei Matebook 14 oder das Microsoft Surface Pro 6 verfügbar, andererseits war ein eigenes Tablet der Entwickler im Gespräch.

JingOS: Kommt endlich die iPad-Alternative auf Linux-Basis?

JingPad A1: Die Specs bis jetzt

Um eventuelle Vorfreude zu zügeln: Das JingPad A1 könnt ihr nicht schon jetzt bestellen. Aber ein paar mehr Infos zum möglichen Datenblatt gibt es. So ist schon einmal gesetzt, dass es mit einem 11-Zoll-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.368 x 1.728 Pixeln daherkommt. Das entspricht einem Seitenverhältnis von 4:3. Wie bei einem Tablet üblich, das auch für professionelle Anwender gedacht ist, wird ein Stift unterstützt (4.096 Druckstufen). Neben dem Touchscreen ist auch eine optionale Tastatur als Eingabemöglichkeit vorgesehen.

Bild: JingOS

Angetrieben wird es von einem Prozessor mit vier Cortex-A75-Kernen bei 2 GHz und vier Cortex-A55-Kernen bei 1,8 GHz. Speichermäßig sind 6 GB RAM und 128 GB Flash an Bord. Der Akku hat 8.000 mAh. Kameras gibt es mit 16 MP hinten und mit 8 MP auf der Frontseite. Ein 5G-Modul ist schließlich ebenfalls geplant, wenngleich man noch nicht sagen kann, in welchen Teilen der Welt Mobilfunk unterstützt wird. Übrigens bringt das JingPad A1 nicht mehr als 500 Gramm auf die Waage und ist 6,7 mm dünn.

JingPad A1: Wie viel würdet ihr bezahlen?

Im Mai sollen wir nähere Informationen zur Preisgestaltung bekommen, bis dahin können wir uns leider nur auf eine Mailingliste eintragen und Interesse an den verschiedenen Ausführungen bekunden. Vor Sommer sollten wir mit einem Release nicht rechnen. Regelmäßige Updates teilen die Entwickler auch in der Reddit-Community.

(via, via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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