Kommentar: Deutsche Elektroautos teilweise viel zu teuer

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Ernest Ojeh, Unsplash

Während Skoda dem Mutterkonzern preislich immer näher kommt, schießt Opel den Vogel ab.

Generell sind die Preise gestiegen, bei den Elektroautos ist das aufgrund des wachsenden Marktes natürlich besonders zu beobachten. Aber was von einigen deutschen Marken kommt, ist schon bemerkenswert. Nicht nur wir finden die aktuelle Preisgestaltung, die zum Beispiel Skoda und Opel in letzter Zeit an den Tag legen, schon etwas frech.

Skoda preislich in der Nähe zu den VW-Modellen der ID.-Reihe

Ich weiß, Skoda ist tschechisch, aber aufgrund von Volkswagen und der verwendeten MEB-Plattform schon durchaus auch eine deutsche Marke. Die Volkswagen-Tochter im tschechischen Kleid stellte jetzt einen Skoda Enyaq Coupé iV 80x erneut vor und will ihn erst ab einer Überweisung von mindestens 56.650 Euro ausliefern.

Damit schlägt man alle anderen Modelle im Portfolio deutlich und auch der Superb liegt preislich eine ganz Ecke darunter. Selbst der normale Enyaq 80x ist mit 51.150 Euro in unseren Augen zu teuer, auch wenn man wohl einen weiteren Preisanstieg seit 2021 vermeiden konnte.

Opel Astra für über 50K?

Richtig geschluckt haben wir alle aber beim Preis des neuen elektrischen Opel Astra. Der Basispreis beginnt bei 45.060 Euro. Wer ein umfassendes Fahrassistenz-System möchte, dazu hochwertigere Sitzmaterialien und nicht die Standardfarbe, kommt mit dem Astra im Konfigurator schnell über 50.000 Euro.

Für diesen Preis gibt es nur 156 PS und die WLTP-Reichweite ist mit 416 Kilometern, im Winter vielleicht maximal 300 Kilometern, überschaubar. Hier stimmt für mich das Gesamtpaket einfach nicht. Leistung und Reichweite hinken dem Preis deutlich hinterher, denn 50K für einen Astra oder ein Tesla Model 3 LR, da muss ich nicht überlegen.

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