Ladekabel für alles: USB-C wird offiziell neuer Standard in Deutschland

USB C Hero

Deutschland ändert sein Funkanlagengesetz, um für USB-C eine neue EU-Richtlinie umzusetzen.

Jetzt ist es endlich auch in Deutschland beschlossen und durchgewunken, auch der Bundesrat hat einer Änderung am Funkanlagengesetz zugestimmt. Was erst einmal sperrig und wenig bedeutend für uns Nutzer klingt, ist der Wandel zum USB-C-Anschluss per Gesetz. Damit hat der Bundesrat den Weg für einheitliche Ladekabel freigemacht.

Die Ladeschnittstellen von kabelgebundenen aufladbaren Mobiltelefonen und ähnlichen technischen Geräten, wie Tablets, eBook-Reader, Digitalkameras etc. müssen zukünftig über einen einheitlichen Ladeanschluss aufgeladen werden können. Hierfür kommt USB-C zum Einsatz, das in den letzten Jahren bereits zum Siegeszug ansetzte, selbst Apple verbaut diesen Anschluss jetzt.

Ziel sei es, grundsätzlich weniger Elektroschrott zu verursachen und außerdem weniger Zubehör produzieren zu müssen, das gar nicht benötigt wird. Hersteller werden zunehmend auf kostenfreie Ladegeräte für ihre Gadgets verzichten können. Auf den Verpackungen muss anhand von Piktogrammen für den Kunden erkennbar sein, ob ein Netzteil mit im Paket ist oder nicht.

Kritiker sprechen wie beim Elektroauto von fehlender Technologieoffenheit. Aber die braucht es meines Erachtens bei USB-C nicht wirklich, denn darüber lässt sich alles mit einem einzigen Kabel realisieren. Ich selbst nutze ausschließlich USB-C für Monitor, Macbook und Stromversorgung beider Geräte – alles mit einem Kabel von Steckdose zu Monitor zu Macbook.

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