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Messenger: Signal will WhatsApp konkurrieren – WhatsApp-Gründer kämpft gegen Facebook

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Signal ist ein seit Jahren bekannter Messenger für Smartphones, bei dem von Beginn an die Verschlüsselung der Chats und damit die Privatsphäre im Vordergrund stand. Erst später sind Messenger wie WhatsApp auf diesen Zug aufgesprungen. Bislang fristet Signal ein Dasein eher im Hintergrund, möchte das aber langfristig ändern. Investiert hat unter anderem einer der früheren Gründer von WhatsApp. Satte 50 Millionen $ soll Brian Acton in Signal vor zwei Jahren investiert haben, der einstige WhatsApp-Erfinder ist dank des damaligen Facebook-Deals längst mehrfacher Milliardär.

Signal soll WhatsApps größter Gegner werden

Brian Acton betonte in den vergangenen Jahren häufiger, dass er den WhatsApp-Verkauf an Facebook im Nachhinein bereute. Er stieg aus, wie sein damalige Partner und viele Mitarbeiter der ersten Stunde. Seit einiger Zeit ruft er dazu auf, dass sich die Nutzer von Facebook und deren Produkten entfernen sollten. Nun also der nächste Schritt, nämlich wieder ein eigenes Konkurrenzprodukt. Gegen WhatsApp haben es andere Messenger allerdings schwer, was nicht am Funktionsumfang liegt. WhatsApp ist derart verankert bei den Nutzern, dass es allein deshalb kaum möglich ist ernsthaft zu konkurrieren.

Brian Acton möchte Signal dazu verhelfen, eine App für mehrere Milliarden Nutzer zu werden. Er weiß wie das geht, hatte es mit WhatsApp längst bewiesen. Jetzt soll Signal ein wirklich großes Ding werden. Derzeit ist davon auszugehen, dass Signal vielleicht 15 Millionen Nutzer hat. WhatsApp konnte zuletzt zwei Milliarden aktive Nutzer vermelden. Es ist noch ein langer Weg. Um schaffen zu können, sollen weitere Mainstream-Features integriert werden.

via Wired, Android Police

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