Mi 11 für Europa: Xiaomi will beim Speicher wohl nicht überraschen können, man geht den gewohnten Weg der vergangenen Jahre.

Nachdem das neue Mi 11 bereits in China vorgestellt wurde, langsam dort mehr und mehr verkauft wird, warten wir in Europa noch immer auf den Marktstart des globalen Modells. Im Februar oder spätestens März erscheint das Mi 11 auch hierzulande, doch die exakten Rahmenbedingungen waren bislang noch unbekannt. Rechnen wir mit einem Preis von wenigstens 600 Euro, sind dazu jetzt wohl auch die Speichervarianten bekannt.

Xiaomi packt in das reguläre Mi 11 wohl immer 8 GB RAM, kann eine Behörde jetzt schon verraten. Aber nicht nur hierbei bleiben die Überraschungen aus, auch der Datenspeicher ist nicht weiter besonders. Das mit 5G ausgestattete Smartphone hat bei uns mindestens 128 GB an Bord und wird optional noch mit 256 GB verfügbar sein. Es gibt im Vergleich zum Mi 10 als kein Upgrade, jedenfalls nicht bei der Speichergröße.

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Fortschritt bleibt zunächst aus: Speicher ist nicht schneller und wird auch nicht größer

Während der RAM beim LPDDR5-Standard bleibt, gibt es für den Datenspeicher immerhin ein Upgrade auf den noch schnelleren UFS-3.1-Standard. Werden allerdings die wenigsten Nutzer im Alltag bemerken, da bin ich mir ziemlich sicher. Xiaomi hat also die einzigen Stellschrauben nicht gedreht, an denen man etwas hätte machen können. Mehr Speicher gibt es dann also nur im Mi 11 Pro. Oder in einem Ultra-Modell, sollte wieder eins geplant sein.

256 GB ist derzeit oftmals das Maximum, die Möglichkeit der Speichererweiterung entfällt hingegen immer öfter. Ist eine komische Entwicklung. Bleibt letztlich nur noch die Cloud für „unbegrenzt“ viel Speicher, zum Beispiel Google One. Jedenfalls dürften alle Unternehmen in Zukunft ihr Cloud-Angebot ausbauen, damit lassen sich nämlich Abonnements anbieten.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.