Motorola hat zumindest wirtschaftlich sogar ein größeres Problem als HTC, denn seit langer Zeit werden fast durchgängig Verluste geschrieben. Lenovo selbst macht derzeit auch keine bessere Figur. Man glaubt aber an die Qualitäten von Motorola. Deshalb strukturiert Lenovo die Mobile Business Group um, die zukünftig trotzdem deutlich unter dem Einfluss von Motorola stehen wird. Man orientiert sich also an der Erfahrung von Motorola, Android-Smartphones zu entwickeln.

Ziel sind deutlich weniger Geräte, deutlichere Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten und die Konzentration auf wirtschaftlich sinnvollere Märkte zu verschieben. Brasilien und Co wachsen zwar, allerdings gibt es wirtschaftliche Probleme aufgrund schwacher Währungen. Vielleicht steckt hier auch der Grund, warum das einst in Südamerika präsentierte Moto G in seiner dritten Generation deutlich mehr Geld kostet.

Lenovo muss zunächst aber wie HTC zahlreiche Stellen streichen, 3200 Mitarbeiter werden ihre Arbeitsplätze räumen müssen. Der Verkauf der Smartphones bleibt weiterhin in der Hand von Lenovo, wodurch günstigere Preise möglich sind, weil der Hersteller Provider und andere Dritte meidet, sodass diverse Kosten nicht entstehen und daher nicht an die Käufer übertragen werden.

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(via Phandroid, Telekom Presse, Lenovo)

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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