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Marktgeschehen

Pebble Smartwatch erhält Einfuhrverbot in Deutschland

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

So, Freunde der Sonne, ihr könnt eure Smartwatch von Pebble vorerst wieder abbestellen und euch mit dem Gedanken anfreunden, zumindest über den offiziellen Shop kein Gerät nach Deutschland zu bekommen. Schon seit Monaten gibt es Probleme mit der Einfuhr, sodass einige Bestellungen am Zoll hängen blieben. Zwar hatte man vor wenigen Wochen noch das Gefühl, dass die Probleme aufgrund fehlender Dokumente, falschen Seriennummern usw. behoben werden, doch die Geschichte ist jetzt in eine ganz andere Richtung eingeschlagen.

Wie nun erste Besteller der Pebble Smartwatch berichten, bleiben die Uhren jetzt am Zoll hängen, weil die Bundesnetzagentur sogar ein Einfuhrverbot verhängt hat. Pebble-Lieferungen werden also ab sofort generell nicht mehr in Deutschland am Zoll vorbeikommen.

Bisher fehlten bei den Uhren sämtliche Begleitdokumente, somit konnte einer Freigabe beim Zoll nicht entsprochen werden. Auch sind die bisher uns bekannten Dokumente bezüglich des Konformitätsbewertungsverfahren nicht schlüssig.

Wer eine Smartwatch bestellte und nach wie vor auf seine Lieferung wartet, kann sich auch direkt an den Hersteller wenden (Formular), um diese Lieferung bzw. Bestellung eventuell rückgängig zu machen.

So richtig wundern kann man sich eigentlich nicht, dass es in Deutschland wiedermal an der Bürokratie scheitert. Andererseits ist es Sache des Herstellers, die Probleme geklärt zu bekommen oder zumindest Bestellungen aus Deutschland vorerst abzulehnen.

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(via iPhone-Ticker)

6 Kommentare
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6 Comments

  1. Mort74

    23. April 2013 at 10:14

    Das liegt nicht mal nur an Deutschland, das ist EU-Recht. In Belgien gibt’s schon ähnliche Probleme. Blöd ist wohl nur, dass es „deutsche Gründlichkeit“ zumindest in manchen Zollstuben und bei der BNetzA noch zu geben scheint…

  2. freak1

    23. April 2013 at 14:32

    Importverbot? Aha! Schon klar, die Story von 10 jammernden, sensationssüchtigen Backern klingt so einfach besser und generiert mehr Klicks, als ein Artikel, dass mittlerweile hunderte deutsche Backer ihre Uhren erhalten haben.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      23. April 2013 at 14:55

      Ah. Okay. Das nächste Mal schreibe ich „bestellt doch auf gut Glück“. Damit mach ich mir natürlich viele Freunde, wenn’s schief geht. Super Idee, weit gedacht.

  3. Louis

    24. April 2013 at 01:17

    Es liegt eigentlich am Hersteller der einfach denkt das es reicht ein Produkt zusammen zu löten und dann passt das schon. Auch wenn es Nerven mag aber es ist schon recht praktisch das Produkte zumindest etwas geprüft sein müssen bevor man die in die Finger bekommt.
    Dieses ganze Thema ist auch gar nicht so schwierig, aber die Pebble Jungs waren einfach zu blöde! Bei den gesammelten Summen hätte man sich auch noch das know how kaufen können

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