Pokémon GO hat einen riesigen Hype ausgelöst und dem ganzen AR-Genre zu völlig neuer Bekanntheit verholfen. Damals waren diese Spielkonzepte noch nicht so weit verbreitet und hatten selbst aus dem Hause Niantic nur wenige Vertreter. Jetzt versucht sich Nintendo an einer bewährten Spielidee.

Schon seit einiger Zeit war bekannt, dass mit Pokémon Unite ein erstes MOBA (Multiplayer Online Battle Arena) aus dem Pikachu-Universum in den Startlöchern steht. Kurz nach der Nintendo Direct wurde dann auch ein konkretes Zeitfenster verraten sowie ein Trailer veröffentlicht: Im September 2021 können wir mit einem Release auf Smartphones, sprich Android und iOS, rechnen.

Cross-Plattform-Zocken zwischen Smartphone und Switch

Abgesehen von Smartphone-Plattformen wird Pokémon Unite auch auf der Nintendo Switch spielbar sein. Und nicht nur das: Um die Spielerbasis zu vergrößern, können Smartphone- und Switch-Spieler gegeneinander antreten. Weiterhin können Profile über einen Nintendo-Account gesynct und so bequem zwischen Switch am Fernseher und Smartphone unterwegs gewechselt werden. Die Switch kommt bereits früher in den Genuss des Games: Ab Juli soll es auf der Handheld-Konsole landen.

Wie so viele Spiele ist auch Pokémon Unite natürlich völlig kostenfrei spielbar, Geld kann aber für die Ingame-Währung Aeon Gems ausgegeben werden, die sich auch durch Matches verdienen lassen. Diese könnt ihr für kosmetische und andere Inhalte ausgeben.

Bei Pokémon GO ändert sich eine ganze Menge – und das nicht nur wegen Corona

Pokémon mit Echtzeit- statt Rundenkämpfen – klappt das?

Während Pokémon GO mit dem Sammelfaktor im Fokus bereits einem großen Teil des Erfolgsrezeptes der Spielereihe annahm, steht bei Unite das Kämpfen im Mittelpunkt. Da dies jedoch in Echtzeit passiert, wird es nicht mehr viel mit dem zu tun haben, wofür die Spiele eigentlich bekannt sind. Die einen mögen sich darüber ärgern, die anderen freuen sich, dass sie nach League of Legends, Arena of Valor und Co. endlich ein MOBA in einer ihrer Lieblingswelten zocken können. Auf welcher Seite steht ihr?

(via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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