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Qualcomm Snapdragon 675 vorgestellt, 5G-Smartphone von OnePlus angekündigt

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Qualcomm baut sein Portfolio weiter aus, nun wurde der Snapdragon 675 vorgestellt. Es gab aber noch mehr Neuigkeiten auf dem 4G/5G Summit. Unter anderem haben OnePlus und Qualcomm eine engere Zusammenarbeit angekündigt, eines der nächsten OnePlus-Smartphones soll dank Qualcomm bereits mit 5G funken können. Im Grunde will sich OnePlus als Pionier etablieren, so zumindest deute ich deren veröffentlichte Pressemitteilung.

Das R&D-Team von OnePlus hat bereits 2016 erste 5G-Projekte angestoßen, seit 2017 beteiligt sich Qualcomm offiziell daran. Die beiden Unternehmen haben bei der Forschung zu den Themen 5G-Hardware und Netzwerk-Architektur eng zusammengearbeitet. Das führte zu einem Meilenstein im August 2018, als es dem OnePlus R&D-Team erfolgreich gelang, im Qualcomm-Labor in den Vereinigten Staaten eine 5G-Verbindung aufzubauen.

Qualcomm selbst hatte auch mehrere Neuigkeiten zu verkünden, darunter die immens wichtige Verkleinerung der mmWave-Antennen für 5G. Wichtig deshalb, weil diese Antennen in Smartphones zum Einsatz kommen werden und deshalb möglichst kompakt sein müssen. Erste Smartphones damit könnte es bereits Anfang 2019 geben.

Qualcomm Snapdragon 675: Mehr für die Mittelklasse

Kommen wir nun aber auch zum neuen SoC, der von Qualcomm gezeigt wurde. Im Snapdragon 675 stecken ein paar Neuerungen für besseres Gaming, erweiterte KI und eine stärkere Kamera-Performance. Ab dem ersten Quartal 2019 werden wir diesen SoC in Geräten sehen, insofern die Hersteller nicht auf den 710 setzen oder auf den 670. Qualcomm überwirft sich gerade mit Neuvorstellungen, das macht den Markt undurchsichtig.

Es gibt einige spannende Neuerungen, wie die Datenverarbeitung aus bis zu drei Kameras durch den neueren Spectra-Bildprozessor. Da nun selbst die Mittelklasse mehr als drei Kameras besitzt, dürfte das ein wichtiger Punkt für die nähere Zukunft sein. Von weiteren Kamera-Neuerungen profitiert auch die Berechnung der Hintergrundunschärfe, 3D-Face-Unlock und Slow-Motion-Aufnahmen.

Eine spürbare Verbesserung könnte zusätzlich die Kryo 460-CPU (4. Generation) sein, die in den anderen aktuellen Qualcomm-Mittelklasse-SoCs noch nicht zu finden ist. Verspricht in erster Linie nochmals mehr Performance, durch die besseren Cortex-A76-Kerne – auch im Kirin 980 zu finden. Höhere Bildraten in Spielen und ähnliche Vorteile resultieren daraus.

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