Roboto Flex: Googles Android-Standardschrift wird deutlich vielseitiger

Google Material Roboto Flex Hero

Bild: Google

Dafür setzt Google auf neue Möglichkeiten des OpenType-Formats, das sogenannten variablen Fonts erlaubt, mehrere stilistische Varianten zu enthalten.

Erst im Februar hatte Google mit Roboto Serif eine neue Schriftart aus seiner Roboto-Familie vorgestellt, die die Darstellung von Text auf zahlreichen Android-Smartphones und -Tablets in Zukunft beeinflussen dürfte. Jetzt legt der Onlineriese mit einer weiteren Abwandlung von Roboto nach: Roboto Flex.

Mehr als zehn Jahre nach dem ursprünglichen Release soll Roboto nämlich vielseitiger werden. „Es gibt keine perfekte Schriftart, die für jede Größe, jedes Gerät, jede Anwendung, jeden Stil und jede Stimmung geeignet ist“, so Sarah Daily im Google-Material-Blog.

Roboto: Zehn Jahre später muss die Schrift flexibler werden

Dafür setzt Google auf neue Möglichkeiten des OpenType-Formats, das sogenannten variablen Fonts erlaubt, mehrere stilistische Varianten zu enthalten. „Auf den ersten Blick kommt Ihnen Roboto Flex wahrscheinlich bekannt vor. Tatsächlich wurden Beta-Versionen seit letztem Jahr in diesem Blog für Überschriften verwendet“, so Daily weiter.

Wenn man sich die Buchstaben in der Standardgröße ansehe, könne man wahrscheinlich nur schwierig Unterschiede zur normalen, serifenlosen Roboto-Schrift ausmachen. Roboto Flex sei jedoch so konzipiert, dass es die Möglichkeiten der Technologie für variable Schriftarten voll ausschöpfe. „Es ist eine Neuinterpretation von Roboto für die zahllosen und sich ständig ändernden Lesegewohnheiten von heute.“

Roboto Flex biete eine riesige Auswahl an Gewichten und Breiten über eine Vielzahl optischer Größen, was Designern neue kreative Möglichkeiten eröffne.

„Die extrem hellen und schmalen oder fetten und breiten Stile, die jetzt in den größten optischen Größen von Flex verfügbar sind, sind so extrem, dass sie mich überraschen“, sagt Dave Crossland, Lead UX Programs and Operations Manager bei Google Fonts. „Und man muss sich keine Sorgen machen, dass sie in kleinen Größen unleserlich sind, weil die 1.000er-Gewichtung bei 144pt nicht so extrem ist wie bei 10pt. Alles, was dazwischen liegt, ist ebenfalls ausgeglichen, was eine sehr gleichmäßige typografische Farbe ergibt und die Erstellung hochwertiger Typografie wirklich vereinfacht.“

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