Samsungs riesiger Fehler bei den Smartphone-Kameras

Samsung-Galaxy-S23-Ultra-Kamera

Immer mehr Experten stimmen überein, Samsung hat sich mit der 200 MP Kamera verzockt.

108 MP waren es noch beim Galaxy S22 Ultra und 200 MP sind es beim Galaxy S23 Ultra. Was die Anzahl der Pixel angeht, ist Samsung ganz vorn dabei. Doch inzwischen fällt auf, dass Samsung damit ziemlich allein dasteht. Und längst ist klar, dass die Südkoreaner damit nicht an der Spitze stehen.

Egal ob DXOMARK oder vielerlei Insider der Branche, Samsung steht für die Kamera des Galaxy S23 Ultra schwer in der Kritik. War man anfangs noch Benchmark für 2023, hat sich der Wind binnen weniger Wochen gedreht. Die gesamte Konkurrenz hat sich für einen größeren Bildsensor und nicht für noch mehr Megapixel entschieden.

Gerade in China kommt der 1″ Bildsensor von Sony gut an, Hersteller wie Xiaomi verwenden diesen bereits in zwei Smartphone-Generationen. Samsung hat einen mit 1/1.3″ eher kleinen Bildsensor und setzt stärker auf das Pixel-Binning. Ohne sichtbare Vorteile, kritisieren Insider und Experten.

Samsung hat Nachteile bei Software und Hardware

Nun hat Samsung ein Problem oder sogar mehrere. Sicherlich kann man per Software noch nachbessern, doch das Kind ist einmal im Brunnen. Außerdem wird es unwahrscheinlich sein, dass Samsung beim Galaxy S24 Ultra einen großen Wandel vollzieht. Der Unterschied der Kameras könnte 2024 noch deutlicher ausfallen.

Manch einer sagt, dass Samsung ausschließlich bei der 10-fachen Telekamera vorn ist, aber ansonsten das Nachsehen hat. Darüber kann man sicherlich vort refflich streiten. Aber so sehr ich mit dem Galaxy S23 Ultra zufrieden bin, können die anderen OEMs mit ihren neuen Flaggschiffen sehr überzeugen. Wenn da nicht MIUI und Co. wären.

Sicherlich ist das Xiaomi 13 Ultra inzwischen der Benchmark für dieses Jahr. Da stecken einfach coole Dinge wie eine variable Blende für die Hauptkamera mit drin. Aber auch schon die Floating-Lens des 13 Pro war beeindruckend, weil die Zoomkamera so Objekte näher ranholt und zugleich einen starken Makromodus ermöglicht.

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Xiaomi 13 Pro: Makro mit Bokeh.

Möglicherweise müsste Samsung auf fremde Hardware setzen, um tatsächlich mit der absoluten Spitze mithalten zu können. Ähnlich haben wir es dieses Jahr beim verwendeten Chipsatz der Galaxy S23-Serie gesehen, der vollständige Wechsel zu Qualcomm war ein großer Gewinn für Leistung, Akku und Ansehen bei den Kunden.

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6 Kommentare zu „Samsungs riesiger Fehler bei den Smartphone-Kameras“

  1. „Ähnlich haben wir es dieses Jahr beim verwendeten Chipsatz der Galaxy S23-Serie gesehen, der vollständige Wechsel zu Qualcomm war ein großer Gewinn für Leistung, Akku und Ansehen bei den Kunden.“
    Das soll ja für den kommende S24er-Reihe wieder rückgängig gemacht werden.

  2. Der HP2 ist kein schlechter Sensor – mehr aber leider auch nicht.

    Samsung sollte sich statt auf Marketing-MP-Gaga auf echte Innovationen konzentrieren. Ein größerer Sensor mit größeren Pixeln und eine echte variable Blende wäre mal etwas.

    Ich bin gespannt, ob sich Samsung mit einem Exynos in den Flagschiff-Geräten tatsächlich wieder selbst ins Knie schießt. Aber Samsungs Smartphone-Chef Taemoon Roh wird ja nachgesagt, den Fokus auf Kostensenkung gelegt zu haben.

  3. Das ist doch, dass es von Anfang an vollkommen klar war das die Kamera in vielerlei Hinsicht nicht überzeugen wird. Trotzdem waren wieder alle Youtuber Feuer und Flamme…. Die beste Kamera…. blablabla….. Ist doch seit dem S20 Ultra jedes Jahr das gleiche. Seit dem S9 ging es bei Samsung nur noch in eine Richtung. ebenso beschämend finde ich aber auch dass hier nur noch chinesische Hersteller angeführt werden. Die beste Kamera die je in ein Smartphone eingebaut wurde steckt im Sony Xperia Pro i und nicht in irgendeiner chinesischen Gurke.

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