Folge uns

Android

Smartphones: Wie viel Akku verbraucht eine höhere Displayauflösung?

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Akku Akkulaufzeit Batterie 1400px Header

Diese Frage stellen sich vermutlich einige Nutzer aktueller Android-Smartphones, denn bei einigen Flaggschiff-Geräten lässt sich die Auflösung sogar per Fingerdruck verändern. Eine niedrigere Displayauflösung bringt den Nachteil mit, dass das Bild womöglich weniger scharf wirkt. Logisch. Zudem könnte der Akkuverbrauch sinken, auch das wird immer wieder behauptet. Aber stimmt’s denn wirklich?

Selbst ohne einen Test lässt sich die Frage mit einem nicht gänzlich überzeugten Ja beantworten. Eine niedrigere Displayauflösung erfordert in einigen Szenarien auch weniger Arbeit vom verbauten Chipsatz (Prozessor und Grafik). Das Smartphone wird also entlastet. Aber so sehr, um eine merklich bessere Akkulaufzeit zu erzielen? Androidauthority haben verschiedene Varianten probiert.

Zum einen gibt es einen Vergleich zwischen Google Pixel 3 (Full HD Panel) und Pixel 3 XL (Quad HD Panel), zum anderen wurde die Umstellung der Auflösung per Software probiert. Der erste Test erfordert eine andere Berechnung, da die Akkus der Geräte unterschiedlich groß sind. Also haben die Kollegen den Wert „Minuten pro Amperestunde“ ins Leben gerufen, das dient einem fairen Vergleich.

Google Pixel 3 vs Pixel 3 XL

Dieser Wert zeigt uns, dass eine höhere Displayauflösung den Akku stärker belastet. Die Akkulaufzeit des Pixel 3 XL fällt im Verhältnis zum Pixel 3 also kürzer aus. Beide Geräte haben eine sonst identische Hardware, es kann also nur das Display der entscheidende Faktor sein.

Mixed Test: Gaming, Browser, Video und andere alltägliche Dinge.

Bringt es etwas die Displayauflösung zu ändern?

Die spannendere Frage dürfte jedoch sein, ob das Verändern der Displayauflösung einen ähnlichen Effekt bringt. Einige Geräte bieten diese Einstellungen an, wie die Flaggschiff-Smartphones Huawei, LG und Samsung. Wie viel kann die Software regeln, wenn es um den Akku geht?

„Minuten pro Amperestunde“ kann das Mate 20 Pro mehr generieren, beim V40 von LG gibt es fast keine Veränderung. Wobei das auch vom jeweiligen Test abhängig ist. Im reinen Videotest gibt es beim LG-Gerät fast keinen Unterschied, im gemischten Test erzielen beide Geräte einen ähnlich besseren Wert.

Mehr Gesamtlaufzeit ist möglich

Schlussendlich bedeutet das bei gemischter Nutzung eine jeweils längere Gesamtlaufzeit (bis zu 50 min), wenn der Nutzer die Displayauflösung nach unten regelt. Probiert das ruhig mal aus, die verlorene Schärfe in der Darstellung ist oft kaum wahrnehmbar.

Kommentare öffnen

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beliebte Beiträge