Studie: Elektroautos noch deutlich fehleranfälliger als Verbrenner

Elektroauto Ladestation laden HPC Hero

E-Auto am Schnelllader.

Elektroautos leiden noch unter Problemen, die Technologie steckt teilweise noch in den Kinderschuhen.

Gerade in Deutschland herrscht gegenüber neuer Technologie immer noch eine ungesunde Skepsis. Die Leute heizen lieber mit Kohle und verstecken Bargeld unter der Matratze, könnte man meinen. Da sind Berichte wie dieser, in dem es um die Zuverlässigkeit von Autos geht, Wasser auf die Mühlen der Skeptiker. Elektroautos sind derzeit noch zu fehleranfällig, so das Ergebnis.

Consumer Reports berichtet, dass Elektroautos gerade noch die meisten Probleme machen. 79 Prozent mehr als Verbrenner. Tesla macht da als einer der sehr wenigen Hersteller, der nur Elektroautos baut, mit einer Position im Mittelfeld noch eine gute Figur. In der Regel sind reine Elektroautos für die meisten Hersteller aber noch Neuland, deshalb kommt es zu Problemen in der alltäglichen Zuverlässigkeit.

Consumer-Report-2023-Ars
via ArsTechnica

Dazu gehören ganz simple Dinge, zum Beispiel ein fehlgeschlagener Ladevorgang.

Mir persönlich ist halt auch seit meinem Führerschein noch nie passiert, dass ich mein Auto nicht tanken konnte. Aber in anderthalb Jahren Elektroauto kam es schon mehrmals vor, dass es an der Ladesäule nicht so geklappt hat, wie wir uns das gewünscht haben. Damit muss man leider immer noch rechnen, auch wenn die Hersteller spürbare Fortschritte machen.

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4 Kommentare zu „Studie: Elektroautos noch deutlich fehleranfälliger als Verbrenner“

  1. Meine beiden Oldtimer, die ich auch im täglichen Leben nutze, sind seit 40 Jahren zuverlässig unterwegs und haben beeindruckende 954.456 Kilometer mit dem originalen Motor und Getriebe zurückgelegt. Damit habe ich mehr für die Umwelt getan als viele Elektroautofahrer. Solange meine Oldtimer noch fahren, plane ich nicht, mir ein neues Auto anzuschaffen. Warum auch? Sie funktionieren einwandfrei.

    1. „Oldtimer – Baujahr 1983 … Vergasermotor? … vermutlich kein Katalysator … keine Euronorm … braucht sicherlich noch Bleizusatz?, wie in den 80er üblich, um das klopfen zu vermeiden … Naja … ob das so ökologisch ist ?

      Kann man sicherlich drüber streiten.

  2. Grundsätzlich ist es löblich und dem Klima zuträglich, dass Konsumgüter lange haltbar sind und nicht nach kurzer Zeit entsorgt werden, aber im Automobilsektor sieht es anders aus: Sie ignorieren die grottenschlechte CO²-Bilanz, und ich möchte nicht wissen, wieviele der Schadstoffe hinten aus dem Auspuff kommen

  3. Die Kernaussage passt nicht zu meinen Erfahrungen. Mein letzter Verbrenner war ein Fiat Punto Diesel. Regelmäßig – jährlich – waren Glühkerzen defekt, gerne auch Mal das Steuergerät dazu. Reparatur immer in die Werkstatt und kosten dreistellig. Das bei einem ausentwickelten Produkt ohne technische Extras und Spielereien. Seit 4 Jahren ist es jetzt eine Zoe als Alltagsauto die jetzt 130.000 km gelaufen ist. Ich hatte 2 Mal einen Liegenbleiber wegen 12V Batterie und Schalthebel. 2 Mal Lampen getauscht. Inspektionen kosten 130€. Meine Erfahrung ist, dass die deutlich geringere Anzahl an Bauteilen auch die Fehleranfälligkeit und Kosten extrem reduzieren.

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