Telegram-Taskforce: Bundeskriminalamt fährt die schweren Geschütze auf

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Bild: Dima Solomin/Unsplash

Nicht die Plattform, sondern die Menschen, die sie für illegale Zwecke nutzen, sind das Problem. Diesen setzt das BKA jetzt eine Taskforce entgegen.

  • Telegram ist ein beliebter Messenger in sich radikalisierenden Szenen.
  • Eine Zusammenarbeit der deutschen Behörden mit Telegram ist bis jetzt nicht zustande gekommen.
  • Deshalb trifft das Bundeskriminalamt eine eigene Maßnahme.

Endlich passiert da mal was Konkretes. Ich habe ja letztens hier im Blog über die merkwürdigen Vorstellungen unserer Bundesinnenministerin berichtet, dass sie im Zweifel gerne Telegram abschalten würde, wie auch immer das genau funktionieren solle.

Wird Telegram abgeschaltet? Ministerin benennt krasse Maßnahme

Klar, natürlich ist nicht der Messenger selbst die Gefahr, sondern die Menschen, die ihn als Plattform nutzen. Die Anonymität der App und die offenen Gruppen machen sie eben in einigen Szenen sehr beliebt. Nach Einschätzung der deutschen Sicherheitsbehörden entwickle sich Telegram zunehmend zu einem „Medium der Radikalisierung“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundeskriminalamtes. Besonders die Pandemie habe dazu beigetragen.

Seltener Vorgang: Telegram sperrt Nachrichten von Attila Hildmann – und bleibt so in den App-Stores

„Wir streben die Zusammenarbeit mit Telegram an, treffen unsere Maßnahmen aber auch, wenn Telegram nicht kooperieren sollte“

Die Exekutive dieses Landes hat die Probleme jedenfalls auf dem Schirm und trifft jetzt eine in meinen Augen vernünftige Maßnahme, nachdem man Telegram bislang nicht zu einer Kooperation bewegen konnte (Briefe nach Dubai, wo der Messenger sitzt, blieben unbeantwortet). Eine Zusammenarbeit strebe man weiterhin an, aber weil diese bisher nicht zustande kam, müsse man eben selbst für Ordnung sorgen. Alles unter der Überschrift: „Messengerdienste sind kein rechtsfreier Raum“.

Ziel ist es, Tatverdächtige zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Polizeien der Bundesländer und der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main im Rahmen einer gemeinsamen Schwerpunktsetzung.

Ob sich die Taskforce tatsächlich explizit nur um Telegram kümmern wird oder auch um andere Dienste und wie viele Personen der Taskforce angehören, blieb offen. Was haltet ihr von dem Schritt? 

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3 Kommentare zu „Telegram-Taskforce: Bundeskriminalamt fährt die schweren Geschütze auf“

  1. Viel BlaBla (wie einst Thunberg) und Angstmache, so die Hoffnung, dass User freiwillig abziehen.
    So freiwillig wie Impfen, Maske, Abstand. Funktioniert doch nahezu perfekt.
    Alles Andere würde nur viel zu viel Geld kosten.

  2. Hahaha „Taskforce“ XD …
    -Was für Lappen hahaha. Die können ja nicht mal den Firmensitz von Telegram ausfindig machen, wollen jetzt aber „Taskforce“ spielen. Die sollten erstmal rausbekommen, was in von der Leyens gelöschten SMS stand. Aber gut, sollen sie weiter machen mit dem was sie am besten können: sich richtig schön lächerlich machen. Und zwar vor unser aller Augen XDXDXD …

  3. Richtig. Um konkret zu sein Wasch-Lappen. Diesen Haufen Waschlappen hatte ich schon vor Jahrzehnten auf eine Gruppe Hardcore „P’s“ aufmerksam gemacht! Vor ca. 3 Jahren noch einmal sehr konkret. Seit 2 Jahren ist dann ein Geständnis einer Person vorhanden das damit diesen Verein beweisbar als Total-Versager erklärt! In kürze komme werde ich das veröffentlichen…!

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