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Auto & Fortbewegung

Tesla präsentiert bezahlbares Model 3

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Tesla hat das neue Model 3 präsentiert, die erste tatsächlich bezahlbare kleine Limousine mit Elektromotor und einer halbwegs akzeptablen Reichweite. In den Shops von Tesla standen die Kunden sogar schlange, schon fast wie vor dem Apple Store. Und auch das Event von Tesla erinnerte an eine Präsentation von Apple, zumindest an die Präsentationen vergangener Tage. Model 3 schimpft sich das neuste Fahrzeug aus der Flotte von Tesla, produziert wird es aber erst ab 2017.

Es wird als kleine Revolution verschrien, denn das Model 3 wird man für knapp über 30.000 Euro kaufen können. Die Fortschritte lassen sich daher deutlich erkennen, der kleinere BMW i3 ist sogar teurer und fährt mit einer Akkuladung nicht mal halb so weit. Knapp 345 km soll das Model 3 schaffen, was im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren nach wie vor nicht sonderlich weit aber für viele wohl ausreichend ist. In 6 Sekunden sind die 100 km/h erreicht.

Über 115.000 Vorbestellungen soll es am ersten Tag gegeben haben, was durchaus beeindruckend klingt. Diese Vorbesteller müssen aber nicht nur Wochen warten, sondern sogar voraussichtlich bis Ende des nächsten Jahres. Das Model 3 ist daher bezahlbar, nur dummerweise kein Auto für die, die tatsächlich jetzt eines kaufen und auch bald fahren wollen.

Ja, bei mir schwingt immer ein wenig Kritik mit durch. Mir scheint einfach der Hype zu übertrieben. Ganz besonders bei einer so späten Auslieferung. Das wirkt auf mich wie die Präsentation eines Fahrzeugs, das heute noch gar nicht gebaut werden kann. Eine Parallele zu unserer Welt? Das Mate S von Huawei wurde 2015 für sein Force Touch Display gefeiert und kaufen kann man das Modell bis heute nicht.

Über den Innenraum müssen wir noch reden, das riesige Tablet ist schon eine ganz individuelle Frage des Geschmacks.

Bild Tesla / Engadget

Bild Tesla / Engadget

Wer nochmals die Präsentation sehen möchte, kann das in folgendem Video tun:

15 Kommentare

15 Comments

  1. Max

    1. April 2016 at 09:55

    Uhm, das Mate S kann man kaufen. In Asien sowieso schon länger, bei uns aber mittlerweile auch schon eine Zeit lang.

    • Max

      1. April 2016 at 09:58

      … und ja, es ist auch vorrätig und wird ausgeliefert :P

      • Jérôme Willing

        1. April 2016 at 10:11

        Aber nicht das Force Touch Modell.

      • Max

        1. April 2016 at 10:31

        Stimmt. Die Fingerknöchel-Eingabe des einfachen Mate S wird als „innovative Touchfunktion“ beworben (z.B. bei 1&1), meint aber nicht Force Touch. Das habe ich verwechselt.
        Die Force Touch-Version ist laut offizieller Shop-Seite immer noch „auf Anfrage“ lieferbar, dabei sollte es seit Dezember verfügbar sein. Mein Fehler, nevermind.

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        1. April 2016 at 10:33

        passiert

      • Jérôme Willing

        4. April 2016 at 15:31

        Kein Problem ;)

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      1. April 2016 at 10:27

      das Mate S schon, nicht aber das Top-Modell mit Force Touch. Und genau das hatte man „damals“ ganz groß angekündigt, weil man ja „schneller“ als Apple war. Mit der Präsentation zwar schon, nur nicht mit der Verfügbarkeit.

  2. Blackbus

    1. April 2016 at 11:26

    ich spare mir das geld für ein autonomes auto

    • Max

      1. April 2016 at 12:05

      Autonome Fahrzeuge werden in einigen Jahren primär in Form von Carsharing-Projekten kommen, nicht als Privatfahrzeug. Viel zu teuer.

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        1. April 2016 at 12:13

        naja, am Anfang ist immer alles zu teuer :D

      • Max

        1. April 2016 at 12:43

        das stimmt :D
        Autonome Fahrzeuge wie etwa das Google Auto kosten aktuell irgendwo zwischen 150.000 – 300.000 US-$ aufgrund der verbauten Technik. Es gibt allerdings zahlreiche Studien, die besagen, dass autonome Fahrzeuge bis etwa 10.000 Dollar mehr kosten werden im Vergleich zu normalen Fahrzeugen, wenn sie erst mal marktreif und in Masse produziert werden. Das wird allerdings noch zehn bis zwanzig Jahre dauern. (z.B.: http://www.fastcompany.com/3025722/will-you-ever-be-able-to-afford-a-self-driving-car)
        Projektziele von Google Car sind allerdings tatsächlich nicht direkt Privatkunden, sondern die Implementierung von komplett digital vernetzten Carsharing-Systemen. Das passt dann nämlich auch wieder zum Technologie-Konzern Google, der dann nicht nur die digitale sondern auch die physische Mobilität der Menschen anbietet und kontrolliert.

        Aber anderes Thema…

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        1. April 2016 at 12:52

        für Privatkunden finde ich es derzeit auch Quatsch. Warum sollte ich ein selbstfahrendes Auto kaufen, dann kann auch direkt das selbstfahrende Taxi bestellen ^^

      • Max

        1. April 2016 at 13:08

        Eben. Die größte Stärke selbstfahrender Autos ist es, dass sie zu dir kommen können wenn du eines benötigst. Es muss nicht die meiste Zeit des Tages in der Garage oder am Straßenrand warten.
        Google Now weiß heute schon, wann du immer morgens von zuhause zur Arbeit fährst, oder Dienstags Abends zum Fußballtraining. In Zukunft wird zu dieser Zeit ein Google Auto in deiner Nähe bereit stehen, denn das System ist intelligent. Selbstverständlich kann zu jeder Zeit ein Auto per App gerufen werden oder man lässt sich das nächstgelegene anzeigen.

  3. heike1975

    1. April 2016 at 13:02

    Mir war gar nicht bewusst, wie schlecht Elon Musk als Redner ist…

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      1. April 2016 at 14:33

      und das ist auch gut so. Für ne Präsentation vielleicht nicht unbedingt, doch er ist und bleibt dabei halt Mensch.

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