Volvo hat kein Geld mehr für Polestar, jetzt übernehmen die Chinesen

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Volvo macht Ressourcen frei, übergibt die Polestar-Führung an Geely.

Hinter Volvo und Polestar steht eine chinesische Führung, dennoch hat vor allen Dingen in den letzten Jahren der schwedische Autobauer viel Geld in Polestar gesteckt. Das passierte im Rahmen der Emanzipierung, denn Polestar stand früher für sportliche Volvos, heute ist die Marke „eigenständig“ und vertreibt Elektroautos.

Um für Volvo den Druck zu nehmen, wird es wohl demnächst zu einer Umverteilung kommen, sodass die Finanzierung von Polestar nicht mehr durch Volvo Cars realisiert wird, sondern von der chinesischen Mutter Geely. „Geely sagte am Donnerstag, dass es Polestar als eigenständige Marke voll und ganz unterstützen werde“, berichtet Automotive News.

Polestar steckt weiterhin in Schwierigkeiten

Volvo hat dann mehr Ressourcen für die eigene Entwicklung übrig, das sei der positive Effekt für die Schweden. Bei Polestar soll sich nichts ändern, nur könnte es von Geely etwas mehr Geld geben. Bislang steht die Marke stark unter Druck, sie macht Verluste und muss inzwischen sogar den Personalstamm verkleinern.

Der abkühlende Markt für Elektroautos wird ein weiteres Problem sein. Andererseits hat Polestar in diesem Jahr mit Polestar 3 und 4 endlich weitere Modelle im Angebot, zuvor gab es mit dem Polestar 2 jahrelang nur ein einziges Fahrzeug. Mit der breiteren Angebotspalette kann man hoffentlich die Nachfrage ankurbeln.

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1 Kommentar zu „Volvo hat kein Geld mehr für Polestar, jetzt übernehmen die Chinesen“

  1. Der Einstieg in die E-Mobilität über hochpreisige Mittelklässler ist der denkbar schlechteste. Tesla hat es doch vorgemacht. In dem mittlerweile heftig umkämpften Markt von EAutos im Zuge des Wegfallens von staatlichen Förderungen und einen immer schnelleren Angebot von immer besseren Akkus, sind Volumenmodelle die bessere Alternative.
    Den Schritt nach oben, wird Polstar an der Ladentheke zu spüren bekommen. Geely hat Margenträchtigere Fahrzeuge im Sortiment. Ich gebe den Schweden noch bis Ende diesen Jahres, dann werden sich die Chinesen entscheiden müssen.

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