Volvo hat es vor wenigen Wochen offiziell gemacht, das neue Elektroauto namens EX60 hat eine komplett neue Plattform integriert und soll die Elektromobilität für die meisten Kunden zum No-Brainer machen. Dabei gibt es jedoch weiterhin ein Problem: Elektroautos mit sehr hoher Reichweite und starken Ladeleistungen sind zu teuer.
Sicher ist jedoch, dass die Technologie aus den oberen Preisklassen sukzessive nach unten kommen. Wir werden 2026 aus einer größeren Auswahl an Modellen schöpfen können, die nur 4 Meter lang sind und für unter 30.000 Euro mehr als 400 Kilometer Reichweite bieten können. Dabei wird jedoch wieder ein Problem sichtbar und das ist der Preis.
Das Elektroauto wird sukzessive günstiger, aber der Verbrenner zugleich auch teurer
Denn für Elektroautos sind die neuen Modelle „erschwinglich“, aber im Vergleich zum Verbrenner herrscht teilweise eine hohe Diskrepanz. Man ist ist sich jedoch bei Volvo und anderen Herstellern ziemlich sicher, dass die Preisparität in ein paar Jahren der neue Standard sein wird. Schon in fünf Jahren könnte laut dem Volvo-CEO das Elektroauto günstiger als der Verbrenner sein.
Eine blöde Vermutung: Dass es dazu kommt, liegt aber nicht allein am starken Preisverfall neuer Stromer, sondern an den steigenden Kosten für saubere Verbrenner. Es sieht viel mehr danach aus, dass der Verbrenner langfristig noch teurer wird und wir generell mit höheren Autopreisen leben müssen. Ein Detail, über das die Hersteller nicht so gerne reden.
Neue Technologien vereinfachen das Elektroauto und reduzieren die Kosten
Dennoch liegt die Annäherung beim Preis auch bei der günstigeren Technologie begründet. Je größer die Produktion skalieren kann, desto günstiger lassen sich Fahrzeuge produzieren und Materialien beschaffen. Außerdem reduziert sich durch Mega-Casting und Cell-to-Body die Komplexität der Elektroautos, was wiederum Einfluss auf die Kosten nimmt.
