Wenig überraschend: Auch erfolglose Marken wie Realme verlassen deutschen Markt

Realme 10 Hero

Realme 10 mit Curved-Display

Deutsche Kunden werden für Geräte aus dem BBK-Konzern auf den EU-Import setzen müssen.

Sonderlich viel hat man bei Oppo und anderen BBK-Marken vom deutschen Smartphone-Markt nicht gehalten, sonst wäre wohl eine Lösung mit Nokia zustandegekommen, um den Verkauf der eigenen Android-Smartphones fortführen zu können. Aber nach dem eigenen Rückzug werden nun auch Untermarken aus Deutschland entfernt.

Realme soll dazugehören. Nach einer Flut an günstigen Smartphones steht die Tochter weiterhin bei unter einem Prozent Marktanteil. Vermutlich ist das nicht genug, um weiterhin zu investieren, um das drastisch ändern zu können. Für chinesische Namen ist es nach Huawei und Xiaomi sehr schwer hierzulande geworden.

Oppo, Realme, Vivo und OnePlus sind damit für deutsche Kunden zumindest nicht mehr direkt hier im Handel erhältlich und irgendwann könnte auch der Service nicht mehr so leicht erreichbar sein. Zunächst werde man den Kundenservice aber noch bereitstellen wollen, das betonten die Marken in den letzten Wochen.

Hintergrund für den Rückzug ist ein Patentstreit mit Nokia und schlussendlich wird es um Geld gehen. Dieses auf den Tisch zu legen, scheint für Oppo und Co. kein Thema zu sein. In anderen europäischen Ländern bleiben die Marken bestehen, ein Import der Geräte mit Google-Dienste sollte also weiterhin eine Option bleiben.

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