WhatsApp kostet bald Geld. Solche und ähnliche Nachrichten sind aus der Luft gegriffen und sollen in erster Linie für Aufmerksamkeit sorgen.

Da will man wieder mal Welle machen, auch wenn diese ohne Grundlage entstehen soll. WhatsApp hat in den vergangenen Tagen neue Business-Funktionen angekündigt, unter anderem soll Shopping direkt im Messenger funktionieren. Daraus macht der ein oder andere Kollege einen „Preisschock“, der „Messenger kostet bald Geld“. Aber wie die Kollegen beruhigend schreiben, sollen davon „zum Glück nicht alle Nutzer betroffen“ sein.

Die Auflösung dieser Nachrichten ist, dass ausschließlich für Geschäftskunden für Business-Funktionen zukünftig mehr Kosten anfallen können. Das hat überhaupt nichts mit dem „normalen“ WhatsApp-Nutzer zu tun, schon gar nicht gibt es für irgendwen einen Preisschock. Dennoch rechne ich mit Fake-News und Kettenbriefen, die sich auf derartigen Meldungen wieder stützen werden.

WhatsApp: Kostenlos seit langer Zeit, auch Werbung bislang nicht integriert

Bislang gibt es keine Anzeichen dafür, dass WhatsApp in absehbarer Zeit direkt am Kunden in irgendeiner Art und Weise finanziert wird. Zwar gab es des Öfteren schon Informationen über geplante Werbeanzeigen im Statusbereich, dieses Thema hat Facebook zuletzt aber immer wieder aufgeschoben. Schon seit vielen Jahren kostet WhatsApp keinen Cent, nur ganz am Anfang gab es ein meist nur optional notwendiges Abonnement.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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2 Kommentare

  1. … immerhin wurde kürzlich in verschiedenen Meinungsumfragen die Bereitschaft zur Zahlung von Monatspauschalen abgefragt, die ich selbstverständlich negiert habe. 🤗

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