• Xiaomi hat ein Redmi von letztem Jahr „neu“ aufgelegt.
  • Dabei gibt es nur wenige Unterschiede.
  • Diese machen das Smartphone unterm Strich sogar schlechter.

Xiaomi: Der chinesische Konzern hat sicherlich auch einige wirklich innovative Smartphones im Angebot, doch Hauptgeschäft bleibt es, den Markt mit der immer gleichen Hardware in etwas anderer Verpackung zu fluten. Doch konsequente und nachvollziehbare Benennung seiner Gerätschaften gehört nicht gerade zu den Stärken des Herstellers.

Jetzt stößt das Xiaomi Redmi 10 2022 hinzu, bei dem man damit rechnen würde, es handele sich um Upgrade zum Vorgängermodell, vielleicht sogar mit neuem Chip, mehr Speicher oder einem größeren Akku – doch weit gefehlt (schließlich wirbt Xiaomi auch mit dem Slogan „Level Up!“).

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Weniger Speicher und Hybrid-Slot

Ja, es gibt Änderungen beim Redmi 10 2022, doch nicht unbedingt zugunsten des Nutzers. Kam das normale Redmi 10 nämlich noch komfortablerweise mit Dual-SIM- und microSD-Slot, weichen diese einem Hybridslot. Hier müsst ihr euch also zwischen microSD und Betrieb zweier SIM-Karten entscheiden, beides geht nicht.

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Apropos Speicherweiterung per microSD, die habt ihr beim Redmi 10 2022 auch bitter nötig. Gestrichen wurden ebenfalls die Speichervarianten mit 6 GB RAM und bis zu 128 GB Flash-Speicher, sodass euch nur noch die mit 4/64 GB zur Verfügung steht.

Android 11 im Jahr 2022 – uff

Die restlichen Spezifikationen gleichen sich bis ins letzte Detail. Es gibt ein 6,5-Zoll-Display mit 90 Hertz und Full-HD+-Auflösung, einen lediglich 4G-fähigen MediaTek Helio G88 und einen 5.000 mAh starken Akku mit 18-Watt-Ladung. Der MediaTek-Chip verantwortet vermutlich auch den schlechten Softwaresupport. Für ein Smartphone, dass „2022“ sogar im Namen trägt, ist vorinstalliertes Android 11 nämlich ziemlich peinlich (schließlich wurde gerade schon die erste Version von Android 13 veröffentlicht).

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Preisfrage noch offen

Wie teuer das Xiaomi Redmi 10 2022 wird, ist derzeit noch nicht bekannt – wenn die „überarbeitete“ Ausführung allerdings teurer als das Original wird, das ihr für 180 Euro bei Amazon kaufen könnt, ist die Frechheit vollendet.

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Jonathan Kemper

Freier Technikjournalist, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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