• YouTube hat einige neue Funktionen für Zuschauer und Creator angekündigt.
  • Die App soll beispielsweise „dynamischer und moderner“ werden.
  • Manche Features kennen wir aber auch schon von Konkurrenz-Plattformen.

2021 hat YouTube zum Ärger vieler Nutzer und Creator eine entscheidende Änderung eingeführt: Die Dislikes sind nicht mehr öffentlich sichtbar. In seiner Vorschau für dieses Jahr handelt das Produktchef Neal Mohan in einem Satz ab: „Wir haben die Art und Weise überarbeitet, wie Zuschauer:innen mit Inhalten interagieren können“ und nennt es ironischerweise sogar „Innovation“.

Für das Jahr 2022 verspricht Mohan einige Funktionen, „die sich viele gewünscht haben“ (die Rückkehr der öffentlichen Dislikes scheint aber eher ausgeschlossen). Gleichzeitig betont er, dass es manchmal unvermeidbare Kompromisse gebe, das Team jedoch immer sorgfältig abwägen würde, welche Entscheidung für den langfristigen Erfolg am besten sei.

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YouTube-App soll einfacher und sicherer werden

Auf YouTube-Zuschauer soll dieses Jahr eine „dynamischere und modernere YouTube-App“ zukommen. Konsumenten werden neue Funktionen erhalten um Kommentare zu verfassen, Videos mit Freunden zu teilen, wenn sie sich YouTube-Inhalte auf dem Fernseher ansehen oder schnell zur richtigen Stelle in Videos zu springen. Die Wiedergabe von YouTube-Videos solle zudem nicht nur einfacher, sondern vor allem auch für Kinder und Familien sicherer werden – dabei zählt Mohan aber lediglich die Änderungen auf, die in jüngerer Vergangenheit dahingehend gemacht wurden, nicht aber, welche anstehen.

Für noch einen großen Bereich verrät Mohan Veränderungen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. „Wir können nicht über Innovationen sprechen, ohne das Metaversum zu erwähnen“, so der Produktchef. Die ersten Auswirkungen werde es im Gamingbereich geben, wo sie „Spiele interaktiver und lebendiger gestalten möchten“. Langfristig stelle man sich eine nahtlose Integration von YouTube in das Gameplay vor – wie auch immer das genau aussehen soll.

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YouTube: Neue Features, die wir von TikTok und Twitch kennen

Creator dürfen sich unter anderem auf neue Funktionen für YouTube Shorts und Livestreams freuen. So sollen Accounts beispielsweise die Möglichkeit bekommen, mit Shorts auf Kommentare zu antworten (wie man es schon von TikTok kennt), auch der im letzten Jahr eingeführte Audioremix wird auf die Shorts ausgeweitet. Außerdem sollen neue Optionen zur Monetarisierung der Kurzvideos eingeführt werden.

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Künftig sollen Creator Livestreams mit anderen Accounts zusammen durchführen können (auch von TikTok bekannt) und Zuschauer sollen bezahlte Abos für andere Fans kaufen können (bereits sehr beliebt bei Konkurrent Twitch). Bei den „normalen“ On-Demand-Videos konzentriert sich YouTube vor allem auf die Optimierung der Kommentarfunktion. Schließlich fallen in der Vorschau für 2022 sogar die Stichworte „Blockchain“ und „NFT“, doch wie sie genau bei YouTube umgesetzt werden sollen, bleibt noch offen:

Wenn Fans eine nachvollziehbare Möglichkeit haben, einzigartige Videos, Fotos, Kunstwerke und sogar Erlebnisse von ihren Lieblings-Creatorn zu besitzen, sorgt das für attraktive neue Wachstumschancen für die gesamte Plattform. Dabei müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, aber es steckt auch ein unglaubliches Potenzial in dieser Idee.

Welche Funktionen vermisst ihr bei YouTube und wurden sie vielleicht in der Ankündigung erwähnt? 

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Jonathan Kemper

Freier Technikjournalist, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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