Nicht nur das Assistant Voice Typing macht das Gboard für Android besser, Google hat schon die nächste Neuerung in der Hinterhand.

Google ist weiterhin dran, die Software der eigenen Pixel-Smartphones schlauer und leistungsfähiger als die Smartphone-Software anderer Hersteller zu gestalten. Das bedeutet für englischsprachige Nutzer eine Neuerung im Gboard, die Google zunächst exklusiv auf dem Pixel 6 anbieten kann. Neu ist eine On-Device-Rechtschreibprüfung, die deutlich mehr als nur das aktuell geschriebene Wort korrigiert.

Gboard korrigiert Grammatik direkt auf dem Smartphone und live

Google erwähnte aber schon den Plan, die neue Funktion schnell auf andere Sprachen ausweiten zu wollen. Google nutzt hierfür seinen Tensor-Prozessor, der die Texteingabe live und lokal verarbeiten bzw. analysieren kann. Es gehen dabei keine Daten in die Cloud, was die Privatsphäre schützt. Das neue System erkennt Grammatikfehler, schlägt Korrekturen vor und das live während der Texteingabe.

„Der Aufbau einer solchen Funktionalität erforderte die Überwindung einiger wichtiger Hindernisse: Beschränkungen der Speichergröße, Latenzanforderungen und der Umgang mit Teilsätzen. Derzeit ist die Funktion in der Lage, englische Sätze zu korrigieren (wir planen, in naher Zukunft auf weitere Sprachen auszuweiten) und ist in fast jeder App mit Gboard verfügbar.“

In den letzten Tagen passiert eine regelrechte Offensive an neuen Funktionen, die die Verwendung des Smartphones stark optimieren. Hierfür hat Google die eigenen neuen Pixel 6-Smartphones ins Rampenlicht gestellt. Absolut zu recht, wie auch unser Testbericht zeigt.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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10 Kommentare

  1. Google kann mit seiner Tastatur anstellen was es möchte. Solange das Tastaturlayout nicht so praktisch ist wie bei Microsoft SwiftKey, werde ich mich mit der Hauslösung nicht anfreunden können.

    1. Sorry aber bei Swiftkey sind auch nach Jahren die Umlaute nicht direkt drückbar über das lange drücken von a o u. Bei Gboard schon. Ich habe Swiftkey mehrfach versucht und finde die Tastatur einfach nur schrecklich.

    1. Das scheint bei vielen schon vor der Nutzung von sowas passiert zu sein. Die Leute können heutzutage nicht mal mehr ein Datum korrekt schreiben, geschweige denn, einen Fragesatz korrekt formulieren.

  2. Sicher für sehr Viele sinnvoll, was man teilweise zu lesen bekommt – da fragt man sich: Schulbesuch? Deutschunterricht?
    Fehlanzeige!
    Manchmal hat man den Eindruck, die Kommentare in Social Media Kanälen, werden überwiegend von hauptberuflichen Legastheniker geschrieben….:-)))

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