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Marktgeschehen

Google Glass: Eigene Ladengeschäfte für den Vertrieb der smarten Brille?

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Erst im Februar gab es Gerüchte zu eigenen Google Stores, die dann aber recht schnell von Andy Rubin dementiert wurden. Nun gibt es erneut Infos, die sich jetzt aber rundum Google Glass drehen. So haben die Kollegen von Business Insider erfahren, dass Google angeblich an eigenen Glass Stores arbeitet, die eben ausschließlich für den Verkauf von Google Glass errichtet/eröffnet werden. Auch diesmal halte ich die Überlegung für gar nicht so blöd, denn Google Glass ist ein neues Produkt in einer Art, was es zuvor so nicht gegeben hat.

Während Smartphones und Tablets nur die Weiterentwicklungen der sowieso schon allgegenwärtigen Gerätschaften waren, ist Google Glass mehr ein neues und zugleich sehr eigenes Produkt. Allein die integrierte Kamera sorgt im Vorfeld schon für ordentlich Wirbel. Denn wie wird die Gesellschaft mit solchen Geräten umgehen, die plötzlich jeder auf dem Kopf hat und daher immer sowie überall theoretisch unbemerkt Fotos und Videos erstellen kann?

Tragbare Technologie ist in unserer Gesellschaft noch neu, die Präsentation in Shops, wo der Kunde solche Geräte auch anfassen kann, wäre also durchaus hilfreich für die Einführung in den Markt. Andererseits war das Nein zu eigenen Google Stores vor wenigen Monaten ungewohnt deutlich, aktuell gibt es aber zu den neuen Gerüchten natürlich wieder keinen Kommentar.

Selbst wenn Google Stores je kommen sollten, dürften die zunächst ausschließlich in den USA eröffnen. Für Europa würde ich mir zunächst keine Hoffnung machen.

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1 Kommentar
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1 Kommentar

  1. Thunder3000

    11. Mai 2013 at 12:53

    Ich glaub nicht an ein POS-Konzept. Egal wie ich es drehe und wende, ich kann mir einfach nicht vorstellen kann, wie ein solches Modell sich finanziell rechnen soll. Selbst in hochfrequentierten Top-Lagen müsste der Absatz schon enorm sein, um die Kosten ansatzweise wieder einzuspielen. Auch wenn andere „Google/Nexus“-Komponenten in den Shops mit verkauft werden, reichen die meist geringen Margen nicht aus um Personal und Kosten für die Ladenfläche zu stemmen. Außer, man entscheidet sich bewusst für ein „Draufzahlkonzept“ um einfach Präsenz zu zeigen…

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