Corona hatte dafür gesorgt, dass manche Features von Google Meet schneller kommen als geplant. Jetzt folgt der offizielle Chromecast-Support.

Das Chromecast-Protokoll ist ganz schön mächtig, alle möglichen Dienste lassen sich per Mausklick oder Tippen auf einen größeren Bildschirm übertragen, solange er mit dem Streaming-Feature umgehen kann. Das könnte zum Beispiel über den ebenfalls Chromecast genannten HDMI-Dongle oder Android TV passieren.

Google Meet unterstützt jetzt wie erwartet Gruppen-Videocalls mit bis zu 16 Teilnehmenden

Bislang war nur Workaround über ganzen Bildschirm-Stream möglich

Gleichzeitig hat Google Meet während der Corona-Krise einige Features schneller spendiert bekommen, als zunächst von Google geplant war. Da wäre zum Beispiel die maximale Anzahl der Teilnehmenden von Gruppen-Calls, die auf 16 angehoben wurde. Um jedoch das Video eines Gesprächspartners auf einem größeren Bildschirm darzustellen, blieb bislang nur das Streamen des kompletten Bildschirminhaltes – nicht gerade komfortabel für das eigentlich so praktische Chromecast-Feature.

Wir wissen, dass viele Schulen zum Distanz-/Remoteunterricht übergehen und wir wollen diese neue Lernumgebung für Lehrer und Schüler unterstützen. Meet on Chromecast bietet Ihnen die Möglichkeit, Treffen zu veranstalten oder an Treffen teilzunehmen, bei denen Sie mit Klassenkameraden in Kontakt treten, an Projekten zusammenarbeiten und sogar Vorlesungen besuchen können.

Google Meet: Viele Neuerungen sind unterwegs

Meet on Chromecast während des Gesprächs oder davor

Das ändert sich zum Glück jetzt, denn wie Google jetzt selbst in der Support-Community angekündigt hat, wird Google Meet direkt in die Chromecast-Welt reingebacken. Dafür wurde sogar bereits die entsprechende Hilfe-Seite live geschaltet. Das Casten kann jederzeit während des Gesprächs eingeleitet werden oder sogar schon im Vorfeld.

Offiziell unterstützt werden der Chromecast Ultra, der normale Chromecast in erster oder zweiter Generation sowie alle anderen Chromecast-kompatiblen Displays und Fernseher, wobei die Performance unterschiedlich ausfallen kann. Das Casten von Meet-Telefonaten auf ein Smart Display wie den Google Nest Hub Max ist ebenfalls seit Kurzem machbar.

Videochat: Google lässt die Konkurrenz auf seine smarten Displays

Damit die Übertragung funktioniert, brauchst du nach Googles Vorgaben natürlich einerseits einen Google-Account, aber auch die aktuellste Firmware von Chrome und des Chromecast-Geräts.

Preis: Kostenlos

(via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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