Er wirkt hemmungslos veraltet und schon fast verwahrlost. Google scheint noch immer keine Lösung zu haben, was mit dem Google Play Store im Web passiert. Man hat nun schon viele Jahre die Webversion für den Play Store kaum verändert, optisch erinnert er an vergangene Zeiten. Dabei gäbe es noch reichlich Potenzial, besonders mit Blick auf Chrome OS und die Situation rund um den Web Store.

Ein kleines Verwirrspiel auf Chromebooks

Google hatte bereits eingeführt, dass im Google Play Store auch Web-Apps angeboten werden können. Sie tauchen vorrangig auf Chromebooks auf, wenn App-Anbieter mehr als eine Android-App anbieten wollen. Aber für Anfänger dürfte kaum ersichtlich sein, dass sie über den Play Store als Android-App an weitere Apps herankommen, die wiederum nichts mit Android zu tun haben.

Play Store für Android und Chrome OS: Google hat keine Strategie

Es scheint in meinen Augen weiterhin dringend notwendig zu sein, dass Google nicht nur den Look des Play Store im Browser erneuert. Es muss auch ein neuer Name her. Aber auch eine klare Strategie für Chrome OS und Android gleichermaßen. Nicht zu vergessen für Wear OS und Android Auto, deren Anwendungen ebenfalls im Google Play Store vertreten sind.

Verwandlung zum reinen App-Store längst überfällig

Ich halte den Play Store auch als Anlaufstelle für Chrome-Erweiterungen für richtig. Man muss nur deutlicher unterteilen, was heute nicht wirklich passiert. Eine Verwandlung in einen reinen App-Store wäre gut, dafür müsste Google die Filme/Serien und Bücher rausschmeißen. Stattdessen unterteilt man zukünftig in Android, Chrome OS, Android Auto und Wear OS.

Apple macht es doch wieder mal vor, das ist eigentlich kein großes Ding zu kopieren.

Google muss Play Store umbauen: Viele neue Apps für Android Auto, die schwer zu finden sind

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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