Erst hatte Google keinen langfristigen Plan und dann war alles überraschend vorbei. Bevor das Aus des Pixelbook-Teams bekannt wurde, verwarf man nach dem Pixelbook Go wohl vier neuere Geräte und dann das gesamte Projekt. Dabei sind sich sehr viele Kollegen und Kunden einig, dass es möglicherweise eben doch ein Pixelbook braucht, um ein echtes Ökosystem zu etablieren.

Schauen wir uns Samsung, Huawei und Apple an, dann sollte bei einem Portfolio mit Fokus auf Mobilgeräte auch wenigstens ein Laptop dabei sein. Zumal Google ein eigenes Betriebssystem hat, das man seit über einem Jahr deutlich intensiver mit Android-Smartphones in Verbindung bringt. ChromeOS ist heute ernsthafte Konkurrenz für Windows und macOS, doch Google überlässt das Feld den Drittanbieter-Herstellern.

Es war schon in den letzten Monaten kurios genug, dass Google sein Pixelbook-Team und den Streaming-Dienst Stadia jeweils fast zeitgleich einstellte, nur um im Nachhinein mit anderen Herstellern mehrere Gaming-Chromebooks mit Fokus auf Cloud-Gaming einzuführen. Und in den Jahren zuvor sind mehrere Pixelbook-Projekte gestorben, bevor sie richtig gelebt haben.

Pixel Slate in günstiger Neuauflage

2020 gab es wohl den Plan das Pixel Slate zu wiederholen. Nur in einer anderen Preiskategorie, nämlich mit Mediatek-Prozessor. Google soll das Projekt mangels ausreichender Qualität eingestellt haben. Kurioserweise hat Lenovo exakt solche Geräte in Form der IdeaPad Duet-Serie am Start und ist damit erfolgreich.

Google Pixel Slate

Mehrere Pixelbook-Laptops angefangen und dann doch verworfen

In den Jahren danach gab es immer wieder Hinweise auf neue Chromebooks von Google. Teilweise mit komplett neuen Funktionen. Man hatte zum Beispiel ein Gerät vorbereitet, dass eine dedizierte Taste für Google Assistant dabei haben sollte. Doch was den Assistant angeht, hat sich die Strategie inzwischen geändert.

Weitere neue Chromebooks von Google waren wohl unterwegs. Es gab Hinweise auf Geräte mit abgerundeten Ecken, so wie das bei Smartphones der Fall ist. Ein Modell mit integrierter UWB-Schnittstelle konnte entdeckt werden, wie man sie heute in Pixel 6 Pro und Pixel 7 Pro findet. Zu guter Letzt war ein Pixelbook mit Tensor-Chipsatz für 2023 geplant, aber wegen Kostenreduzierungen gecancelt.

So hat Google nahezu so viele Pixelbooks wieder eingestampft, wie letztlich auch Modelle in den Jahren zuvor tatsächlich erschienen sind. Leider hat es nie ein Google-Chromebook offiziell nach Europa geschafft. Angefangen hatte alles mal mit dem legendären CR-48, das erste Chromebook überhaupt. 2019 erschien mit dem Pixelbook Go das letzte Chromebook von Google.

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