Der Deutschlandstart der Oppo Watch 46 mm war für den Herbst angekündigt und daran hält sich das Unternehmen auch. Eine Sache wussten wir vorher aber nicht.

Der chinesische Hersteller Oppo ist nicht nur für Smartphones bekannt, vor Kurzem stieg er sogar ins Fernsehgeschäft ein. Etwas länger beschäftigt sich die BBK-Tochter aber schon mit Smartwatches. Das Gadget heißt natürlich ganz schlicht Oppo Watch und kommt in zwei verschiedenen Größen daher. Bislang war nur das kleinere 41-mm-Modell hierzulande erhältlich, doch das soll sich wie erwartet bald ändern.

Oppo Watch in 46 mm und mit Mobilfunk kommt noch im Herbst

Unter anderem über Amazon verkauft Oppo ab dem 19. November die Oppo Watch 46 mm mit LTE und einer eSIM, die allerdings auf den Anbieter Vodafone beschränkt ist. Während das kleinere und WiFi-only-Modell der Oppo Watch mit aktuell knapp 250 Euro zu Buche schlägt, ist die neue Version mit knapp 400 Euro schon eine etwas drastischere Investition. Der passende Tarif von Vodafone heißt übrigens OneNumber.

LTE Funktion innerhalb von Deutschland nutzbar mit einer eSIM von Vodafone; außerhalb von Deutschland lässt sich die OPPO Watch als Smartwatch ohne eSIM verwenden

Oppo Watch: Akku in 15 Minuten zur Hälfte voll

Das AMOLED-Display misst 1,91 Zoll in der Diagonalen und löst mit 402 x 476 Pixeln auf. Angetrieben wird es vom Qualcomm Snapdragon Wear 3100, 1 GB RAM und 8 GB Speicher.

Für eine Laufzeit von bis zu 21 Tagen im Energiesparmodus und 30 Stunden bei normaler Nutzung sorgt ein Akku mit 430 mAh, der dank VOOC-Schnellladen in 15 Minuten fast zur Hälfte geladen werden können soll. Neben LTE sind WiFi mit 2,4 GHz, Bluetooth 4.2, NFC und GPS an Bord.

Schneller als je zuvor: Wear OS by Google erhält neues Herbst-Update überraschend

Oppo fusioniert Wear OS und Color OS

Viel spannender als die ganze Technik ist für euch aber sicherlich, welche Software überhaupt auf der Oppo Watch zum Einsatz kommt. Oppo vertraut auf Googles Wear OS, das in letzter Zeit wieder etwas mehr Beachtung erfährt.

Ursprünglich war die Oppo Watch nur für den chinesischen Markt und daher ohne Google-Software gedacht, weshalb sie zunächst mit Oppos Eigenentwicklung Color OS startete. Erst später wurde ein globaler Release geplant und Color OS und Wear OS wurden miteinander verschmolzenWie steht ihr zur Oppo Watch? Ein gelungenes Debüt oder verschenktes Potenzial? 

(via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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