Apps und Dienste für Karten/Landkarten gibt es viele, doch Google beherrscht den Markt mit beeindruckender Art und Weise. Greift man in den westlichen Märkten zu einer Websuche, dann zur Google-Suche. Soll es eine Karten-App sein, werden sicherlich viele Menschen im ersten Moment zu Google Maps greifen. Nun zieht allerdings ein Sturm auf.

Tech-Elite positioniert sich gegen Google

In diesen Tagen gibt die Linux Foundation bekannt, dass unter ihrer Führung eine neue Overture Maps Foundation gegründet wurde. Das klingt erst mal nicht so sehr interessant, bis man die Liste der Unternehmen anschaut, die sich daran beteiligen. Es sind ausschließlich die schärfsten Konkurrenten von Google. Mit dabei sind nämlich Amazon Web Services, Meta (Facebook), Microsoft und TomTom.

„Die Mission von Overture besteht darin, Kartenprodukte der aktuellen und der nächsten Generation zu ermöglichen“

„Die Mitglieder werden Ressourcen kombinieren, um Kartendaten zu erstellen, die vollständig, genau und aktualisiert sind, wenn sich die physische Welt verändert. Kartendaten werden unter einer Open-Data-Lizenz für alle offen und erweiterbar sein. Dies wird Innovationen vorantreiben, indem ein Netzwerk von Gemeinschaften ermöglicht wird, die Dienste auf der Grundlage von Overture-Daten erstellen.“

Da weitere Mitglieder in diesem Verbund erwünscht sind, könnte Google auch noch mit einsteigen. Wobei ich nicht glaube, dass Google sehr viele seiner Daten freigeben wollen würde. Google Maps ist in einigen Bereichen schon sehr exklusiv aufgestellt und hat einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Stoßzeiten, belebte Gegenden und solche Dinge, hier ist Google Maps sehr gut aufgestellt.

Wie in anderen Bereichen auch wollen Amazon und Co. die Marktmacht von Google aufbrechen. Ein Stück vom Kuchen soll es sein, den sie bislang nur aus der Ferne sehen können. Das ist ein ambitioniertes Ziel. Zuletzt ist zum Beispiel bekannt geworden, dass Microsoft eine Super-App für Smartphones plant, welche Websuche, Office und andere Anwendungen in einer einzigen App bietet.

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1 Kommentar

  1. Wieder eine neue App ist vielleicht ein bisserl schade. Wäre fein, wenn man stattdessen gemeinsam an einer freien Variante wie OSM arbeiten würde.

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