7 Monate ist es nun her, da ist von Xiaomi eine Software mit zahlreichen Informationen über das neue Mi Band 5 aufgetaucht. Etwas später wurde das smarte Armband vorgestellt und die Enttäuschung war teilweise groß. Ein Teil der wirklich deutlichen Neuerungen blieb auf der Strecke. Das ganze restliche Jahr tat sich nichts. In Deutschland bzw. Westeuropa gibt es vom Mi Band 5 bislang nur die abgespeckte Variante.

Welche Funktionen bei uns fehlen? Vorrangig gibt es noch immer keinen Deal mit Mastercard oder einem anderen Zahlungsanbieter, um den Fitness-Tracker für kontaktlose Zahlungen zu verwenden. Das Mi Band 5 hat in seiner umfangreicheren Version einen NFC-Chip integriert, in der Software gab es längst Hinweise auf den Mastercard-Deal und in Belarus gibt es das Mi Band 4 mit NFC zu kaufen. Nur bei uns hat sich nichts mehr bewegt.

In Osteuropa gibt es Mastercard auf dem smarten Armband von Xiaomi:

Smarthome, kontaktloses Bezahlen und Sp02 – eigentlich könnte das  Mi Band 5 noch viel mehr

Ebenso konnte in der Software eine Zusammenarbeit mit Amazon enttarnt werden, die eigentlich Amazon Alexa auf das Armband bringen sollte. Spracheingaben können über ein integriertes Mikrofon empfangen werden, Antworten landen als Text auf dem AMOLED-Display. Und zu guter Letzt verfügt das bessere Modell des Mi Band 5 über einen Laser für den Pulsmesser, um auch den Blutsauerstoff messen zu können.

In Deutschland gibt es bis heute also nur die abgespeckte Variante, die kontaktloses Bezahlen, Smarthome und erweiterte Vitalwertmessung verzichtet. Und leider ist es so, dass Xiaomi nie etwas dazu gesagt hat, ob das umfangreichere Modell jemals noch zu uns nach Europa kommt. Geplant hatte man das aber wohl. Durch die Integration von Alexa und Mastercard war davon auszugehen, die Hintergründe der Verzögerung bleiben unklar.

Um die 30 Euro kostet das Mi Band 5 nur, auch der doppelte Preis wäre für den vollen Funktionsumfang absolut okay. Nur langsam gebe ich die Hoffnung wieder auf. Die Hardware dürfte kein Problem sein, das „Pro-Modell“ ist beispielsweise in China zu bekommen.

Die Alternative komm dafür vom Produzenten selbst, mit dem Amazfit Band 5.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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2 Kommentare

  1. Nun, Hersteller der Mi Bänder ist die Firma „Huami“ die die Bänder auch unter der eigenen Marke „Amazfit“ vertreibt. Seit diesem Sommer sogar offiziell in Deutschland. Einige der von dir gewünschten Funktionen, wie Alexa und Sp02-Messung, sind im „Amazfit Band 5“ aktiviert. Der Vertrieb erfolgt über die eigene Seite ( https://eu.amazfit.com/collections/all/products/amazfit-band-5 ), Amazon ( https://www.amazon.de/Amazfit-Band-Fitness-Tracker-Schlaf%C3%BCberwachung/dp/B08DKWSVZG/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=amazfit&qid=1608278825&sr=8-4 ) oder auch Mediamarkt/Saturn.
    Die Gesamtpalette der Amazfitproduktlinie ist interessanter als die von Xiaomi, zumal aller Produkte, von der Uhr bis zur Waage, über eine App, „ZEPP“, verwaltet werden.

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