Das Huawei Mate 40 ist schon lange vor der Vorstellung ein krisengebeuteltes Smartphone. Neue Render sollen uns Aufschluss übers Design geben.

Huawei steckt dank der Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA schon länger in einer leichten Krise – doch durch Corona hat sich die sicherlich nochmal mittelschwer verstärkt. Alleine genügend Einheiten des Prozessors für das Huawei Mate 40 aufzutreiben, scheint für den Hersteller zu einer Aufgabe zu werden, die er nicht bewältigen kann.

Kein Google, keine Chips: Muss Huawei das Mate 40 verschieben?

Das liegt unter anderem daran, dass der weltweit drittgrößte Halbleiterhersteller TSMC keine Kirin-Chips mehr fertigen darf. Ein Leak von vor ein paar Tagen hatte angeregt, dass die Version mit Kirin-Chip vielleicht China-exklusiv erscheine und die internationale Hardware dann aus einem MediaTek-Chip bestehe. Das wäre allerdings ein ziemlicher Leistungsabfall, alleine deswegen, weil MediaTek rein technisch nicht mit einem 5-nm-Kirin mithalten kann.

Huawei Mate 40: So soll es aussehen

Vielleicht wichtiger, als das, was drinsteckt, ist für viele von euch sicherlich, wie das Smartphone aussieht. Und auch hier gibt es mit frischen Rendern immerhin Neuigkeiten. Zwar sehen die Render sehr schick und insgesamt plausibel aus, doch gibt es mit einem klar erkennbaren Detail einen Grund, warum wir an der Echtzeit zweifeln dürfen.

Am Kopfende des Smartphones wartet nämlich ein Kopfhöreranschluss, auf den Huawei schon lange in seinen Flaggschiff-Reihen verzichtet. Kopfhörer müssen entweder per Bluetooth – wie es vermutlich die gängigste Methode inzwischen ist – oder über USB-C angeschlossen werden.

Huawei Mate 40 lädt wohl wieder deutlich schneller

Mate 40 und Mate 40 Pro mit Edge-Display

Für Gizchina allerdings nah an der Realität könnte das allgemeine Design des Huawei Mate 40 sein. Zum ersten Mal in der Smartphone-Serie sollen nämlich sowohl das normale Mate als auch die Pro-Variante mit einem gebogenen Display an den Seiten ausgestattet sein. In der Regel war dieser Formfaktor der Pro-Linie vorbehalten.

Huawei Mate 40: Neuer Prozessor aber keine Google-Apps

Huawei Mate 40 Pro soll im September erscheinen

Zu den Bildern erhalten wir außerdem die Informationen, dass sich das Huawei Mate 40 und das Huawei Mate 40 Pro schon bald auf dem Fließband befänden, was bedeute, dass ihr Design bereits vollständig abgenommen sei. Damit sei eine Veröffentlichung Mitte oder Ende September nicht unwahrscheinlich.

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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