Huawei P10 lite: Mein erster Eindruck

München: Weißbier, Obazda und Huawei. Zu Gast waren wir bei einem Event des chinesischen Herstellers, welches anlässlich des neuen P10 lite veranstaltet wurde. Und dort haben wir das Gerät dann natürlich in Empfang nehmen und uns in den ersten Stunden einen ersten Eindruck machen können. Für mich ist und bleibt der erste Eindruck durchaus ein wichtiger Faktor, damit steht und fällt für mich das Interesse an einem Gadget.

Beim P10 lite kann ich definitiv sagen, dass das Interesse an diesem Gerät vorhanden ist. Obwohl mich als Nerd durchaus der microUSB-Anschluss etwas abschreckt, einfach weil ich microUSB weitestgehend aus dem Weg räumen konnte, wie auch der recht hoch angesetzte Preis von 349 Euro. Die muss man erst mal berappen können, zudem gibt es starke Konkurrenz aus dem eigenen Haus (Honor) sowie aus China (Lenovo/Motorola).

Erste Sahne!

Ich habe mit dem P10 lite natürlich erst mal ein rumgespielt, in dem ich mir das Gehäuse genauer angeschaut habe. Mängel? Keine! Ganz im Gegenteil, das Gehäuse mit Mix aus Glas und Metall fühlt sich fantastisch an, die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau. So sind wird das von Huawei in allen Preisklassen über die letzten Jahre gewohnt und das ist ohne Frage hier nicht anders.

Huawei hat zuletzt einen größeren Wert auf die Perfektionierung der eigenen Geräte gelegt, das sieht man ganz besonders beim Vergleich von P9 zu P10. Viel mag da auf den ersten Blick nicht auffallen, doch das Gehäuse fühlte sich einfach weicher an. Gleiches beim P10 lite, das ein echt geschmeidiges Gehäuse besitzt, ganz ohne Kanten oder ähnliche Faktoren. Eine runde Sache quasi, der Übergang von Display in den Rahmen bis zur Rückseite, ist perfekt.

Noch zwei Worte zur Rückseite, die eigentlich bei keiner der angebotenen Varianten langweilig wirkt. Beim weißen Modell sieht man je nach Lichteinfall einen leichten Glittereffekt. Wirklich nur dezent. Macht definitiv was her und sieht attraktiver als reines Weiß aus. Ebenso ist die weiße Rückseite praktisch, wenn man Fingerabdrücke nicht unbedingt sehen möchte.

Lust auf den Test

Neben dem Gehäuse konnten auch die Performance und das Display einen ersten Eindruck meinerseits unbeschadet überstehen. Während der Einrichtung kam es zwar hin und wieder zu kleinen Rucklern, die bekommt der Hersteller aber hoffentlich noch mit Updates in den Griff. Die eigentlich potente Hardware (4 GB RAM, Kirin 958) dürfte damit eigentlich nicht überfordert sein. Kamera und Sound habe ich wirklich nur kurz gecheckt, da werde ich mehr im finalen Test zu sagen können.

Auf diesen habe ich mal richtig Lust, nach der Veröffentlichung wird auch hier für euch ein Link vorhanden sein. Infos über die technischen Daten findet ihr hierJemand hier mit der Absicht das P10 lite zu kaufen?