Huawei baut in die eigenen Smartphones eigene Prozessoren, doch auch da gibt es Schwierigkeiten. Nutzen will das die Konkurrenz, wie etwa Oppo.

Huawei hat keine Google-Apps mehr für die eigenen Smartphones und auch die Herstellung eigener Prozessoren ist wegen der ausgeweiteten Sanktionen zunächst stark gefährdet. Das kann einem leidtun, doch der Markt geht weiter. Andere Smartphone-Hersteller wollen diese Schwachstellen jetzt ausnutzen, denn außerhalb von China könnte der Platz von Huawei recht schnell frei werden. Oppo gehört zur Konkurrenz, die bereits an sehr interessanten Ideen planen.

Berichte aus Asien bestätigen, dass Oppo gerade einiges dafür tut, in Zukunft eigene Prozessoren für die eigenen Smartphones zu entwickeln. Android-Smartphones mit eigenen Chips sind bislang eher selten, Huawei und Samsung sind hier Marktführer. Oppo baut gerade ein neues Team rund um eigene Prozessoren auf, holt dafür reichlich gute Leute der Konkurrenz ins Haus. Man wildert wohl sogar bei Qualcomm und direkt bei Huawei.

Oppo will das machen, was Huawei lange Zeit machte

Huawei ist wehrlos und sieht sich ungerechnet behandelt

Eigene Chips können Geld sparen, außerdem bedeuten sie eine bessere Optimierung von Hardware und Software. Zu guter Letzt ist man für den Support der Software nicht auf andere Unternehmen angewiesen, sondern kann alles intern regeln. Das erleichtert die Langzeitpflege der Produkte.

Oppo wollte die Berichte nicht kommentieren. Man habe aber bereits Kompetenzen auf diesem Gebiet – was auch immer das bedeuten mag.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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