Meizu Watch Header
Bild: Meizu

Der chinesische Hersteller Meizu hat sich mit einer ersten Smartwatch zurück von den Toten gemeldet. Wie nun angekündigt wurde, ist die Meizu Watch mit dem Qualcomm Snapdragon Wear 4100 ausgestattet. Damit ist sie nach der Mobvoi Ticwatch 3 die erst zweite Uhr, die auf diesen Prozessor setzt.

Meizu soll mit einer Smartwatch wieder aus der Versenkung auftauchen

Dabei ist der SoC in einem akkuarmen Gadget wie einer Smartwatch eine umso wichtigere Komponente. Die verbesserte Version wurde bereits im Sommer 2020 vorgestellt, doch seitdem war auf dem Smartwatch-Markt nicht viel los. Irgendwie machten die Hersteller trotz des offensichtlichen Upgrades einen Bogen um den Chip.

Meizu Watch mit FlymeOS: Kompatibel mit Android und iOS

Die Meizu Watch ist außerdem mit einem 1,78-Zoll-AMOLED-Bildschirm mit 368 x 448 Pixeln und bis zu 500 Nits Helligkeit, 1 GB RAM und 8 GB Flash-Speicher ausgerüstet. Als Betriebssystem kommt eine proprietäre Abwandlung der Android-Oberfläche FlymeOS zum Einsatz. Sie kann sich sowohl mit Android-Smartphones als auch mit iPhones koppeln und hat zudem NFC, GPS und Bluetooth 4.2 LE an Bord.

Bis zu 33 Stunden mit einer Akkuladung

Für Sportler bringt sie weiterhin 13 Tracking-Modi sowie einen SpO2-Sensor (Blutsauerstoff) mit. Die Herzfrequenz kann sie natürlich ebenfalls überwachen. Sogar eine 4G-Verbindung ist an Bord. Mit einer Ladung des 430-mAh-Akkus soll sie 33 Stunden durchhalten, jedoch in 45 Minuten schon wieder voll sein. 15 Minuten Ladezeit über das kabellose Ladedock liefern neun weitere Stunden Betrieb.

Da Meizu leider nicht auf dem deutschen Markt vertreten ist, wird sie wohl vorerst nur in China zu einem Preis von umgerechnet 192 Euro erhältlich sein. Wäre euch das die Meizu Watch wert, wenn ihr sie hier kaufen könntet?

(via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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4 Kommentare

  1. Mit dem kommenden Wear käme eine Uhr mit proprietärem OS nicht mehr in Frage. Selbst Samsung stampft Tizen ein, zu recht. Drittapps werden in diesen Nischen einfach kaum angeboten bzw. gepflegt. Weg damit.

  2. LTE in einer Uhr ist für mich immer noch totaler Unsinn. Hat schon mal jemand gesehen wie albern das aussieht wenn jemand mit seiner Uhr telefoniert?
    Aber 33 Stunden Akkulaufzeit. Da lachen ich mit meine Amazfit Bip und GTS2 Mini drüber. Eine Uhr, die ich jeden Tag aufladen muss hat für mich keinen Wert.

    1. Wie soll das aussehen? Mit der Uhr habe ich das Headset verbunden, über das ich auch Musik höre. Völlig autark mit den kleinstmöglichen Geräten, ohne Smartphone in der Tasche.

  3. Bei „bis zu 33 Stunden“ war ich raus. Einfach nur lächerlich! In der Realität heißt das nach einem Tag laden, falls sie überhaupt so lange durchhält.

    Bin zwar auch kein Fan von proprietären Systemen, aber die haben wenigstens gescheite Akkulaufzeiten.
    Hatte schon 2 Tizen- und 3 WearOS-Uhren, alles wieder verkloppt. Jetzt hab ich eine Amazfit GTR2 und bin super zufrieden. Was eine Uhr können muss kann sie, das reicht. Oder braucht man Ebay Kleinanzeigen auf einer Uhr? Nee!

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