Motorola hat mit dem Razr einen Flop hingelegt, die Hardware ist teilweise sehr veraltet und der Preis dafür brutal hoch. Jetzt verschenkt man Geräte.

Motorola bietet eines der ersten Foldable-Smartphones weltweit an und wollte durch die Verwendung der alten Razr-Marke auch mit Nostalgie punkten. Nun scheint sich herauszustellen, dass das neue Razr im Foldable-Style allerdings bei den Kunden nicht punktet, auch weil die bislang wenige Konkurrenz einen verdammt starken Auftritt hinlegte. Ich meine, wer würde ernsthaft das Razr dem Samsung Galaxy Z Flip vorziehen?

Video zeigt Foldable-Vergleich: Samsung Galaxy Z Flip vs. Motorola Razr

Flop-Aktion soll Geräte aus den Lagern schaffen

Aber abgesehen davon, dürfte der potenzielle Kundenkreis allein aufgrund der Preise und dem Prototypenstatus der Foldable-Geräte ohnehin eher klein sein. 1500 Dollar oder Euro, das das ist einfach ziemlich heftig für die Hardware der unteren Mittelklasse. Nun hat Motorola zumindest in den USA eine Aktion gestartet, den Käufern des Razr einfach ein zweites Modell dazuzulegen.

So direkt nach dem Marktstart, das spricht deutlich für einen Flop. Normalerweise legen Hersteller bei so teuren Geräten mal Ohrhörer bei oder ähnliche Gadgets, aber nicht gleich das Smartphone noch mal.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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1 Kommentar

  1. Ein Smartphone nur mit ESim zu verkaufen, hat sicher auch nicht geholfen. Gibt große Märkte, die keine ESims erlauben und in anderen Ländern ist man bei der Anbieterwahl stark eingeschränkt. So kann das Razr nicht in China angeboten werden. Das Problem wollte man auch lösen.

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