Google verkündet neue Fortschritte für das Fuchsia-Betriebssystem, doch um Android müssen wir uns nicht fürchten.

Fuchsia ist nun schon seit ein paar Jahren immer wieder Thema, doch das neue Google-Betriebssystem kommt äußerlich betrachtet nicht voran. Das ist aber nicht ganz korrekt, denn das modulare und vom ersten Stein an neu aufgebaute Betriebssystem war wohl schon häufiger Vorlage für einige signifikante Veränderungen im Kern des Android-Betriebssystems.

Jetzt gibt es mal wieder Neuigkeiten.

Open Source: „Fuchsia wurde entwickelt, um Sicherheit, Aktualisierbarkeit und Leistung zu priorisieren, und wird derzeit vom Fuchsia-Team aktiv weiterentwickelt.“

„Fuchsia ist ein langfristiges Projekt zur Schaffung eines universellen Open-Source-Betriebssystems. Heute erweitern wir das Open-Source-Modell von Fuchsia, um Beiträge der Öffentlichkeit zu begrüßen.“

Fuchsia ist ab sofort richtig offen, nun können auch andere Entwickler aktiv an Fuchsia mitwirken. Ähnlich verhält es sich auch bei anderen Google-Projekten wie Android und Chromium. Weiterhin ist Fuchsia aber nicht für Endprodukte geeignet, fügen die Entwickler ihrem Beitrag an. Somit ist Fuchsia auch weiterhin kein Kandidat für einen Android-Ersatz.

„Fuchsia ist nicht bereit für die allgemeine Produktentwicklung oder als Entwicklungsziel, aber Sie können es klonen, kompilieren und dazu beitragen.“

Wer an Fuchsia als Entwicklerprojekt interessiert ist, findet mehr Informationen und Details direkt im Open-Source-Blog von Google.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.