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OnePlus 5: Warum es auch hier kein Project Treble gibt

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Oneplus 5 Test 3 Monate Fazit (2)

OnePlus liefert als zweiter Hersteller an einem Tag die Begründung dafür, warum die bisherigen Geräte trotz Android 8 Oreo kein Project Treble an Bord haben. Und auch hier gibt es eine ähnliche Begründung wie bei Nokia, es fehlt schlicht an den benötigten Partitionen des Datenspeichers und eine Neupartitionierung via OTA-Update wäre nicht möglich bzw. ein zu risikoreiches Unterfangen. Auch wenn am Ende eine nachvollziehbare Entscheidung steht, spricht das OnePlus nicht für die „veraltete“ Android-Version auf dem OnePlus 5T frei. Dieses Gerät hätte man direkt mit Oreo veröffentlichen sollen.

„According to our tests, if we were to modify the partition layout via OTA there is a risk that devices will brick during the partitioning. We feel this poses too great a risk for our community of users, which is why we have decided not to implement Project Treble on current OnePlus devices.“

Und obwohl Treble wissentlich viele Vorteile mitbringt, klopft man sich bei OnePlus trotzdem für die Arbeitsgeschwindigkeit bzgl. Android-Updates auf die eigene Schulter. Joa, für das 5er kommt Oreo erst im kommenden Jahr. Macht dann eine Wartezeit von über vier Monaten mindestens. Richtig schnell ist das ja nicht. [via OP]

7 Kommentare
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7 Comments

  1. Torsten Meyer

    6. Dezember 2017 at 19:38

    Das habe ich mir auch schon gedacht; man könnte den Kunden allerdings auch Factory Images zum Download anbieten, die das System sauber neu aufsetzen. Das ist ohnehin besser, wenn man ein Major Update macht.

    • Denny Fischer

      6. Dezember 2017 at 19:41

      für die Community ja, wie bei der Beta. Mal sehen, OP ist ja immer für Überraschungen gut

  2. h.k

    7. Dezember 2017 at 00:05

    muss dich hier echt mal loben Denny, finde kritische Berichterstattung besonders bei Treble und der fehlenden Oreo Updates bei neuen Handys top – fehlt oft bei den engl. Kollegen – weiter so!

  3. Mark-Ingo Thielgen

    7. Dezember 2017 at 08:45

    Zitat: „es fehlt schlicht an den benötigten Partitionen des Datenspeichers und eine Neupartitionierung via OTA-Update wäre nicht möglich bzw. ein zu risikoreiches Unterfangen“

    Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Vorausgesetzt, der Gerätespeicher ist nicht randvoll, so ist es bei einem unixoiden Betriebsystem (und auch Linux ist ein solches) sehr einfach, Partitionsgrößen zu verändern oder Partitionen neu hinzuzufügen.

    Das Problem ist hier zuerst bei den Usern, die oft unbedingt all ihre Fotos und Musik mit sich rum schleppen müssen und so ihren Speicher zumüllen, zu suchen. Zu wenig freier Speicher lässt aber ggf. keine Umpartitionierung zu. Ein weiterer Grund für ein eventuelles Scheitern bei der Anlage neuer Partitionen könnte allerdings auch in Googles „toiller“ Option liegen, SD-Cards als festen Bestandteil in den Systemspeicher zu integrieren (was schon aufgrund des wesentlich langsameren und schlecht gesicherten SD-Speichers eigentlich Unfug ist). Solche Konstrukte verbieten ggf. die Anlage neuer Partitionen, sobald der SD-Speicher davon betroffen wäre.

    Wieder einmal rächt sich, dass Google in Android so viel, oft fragwürdige „Freiheiten“ zulässt und die Hersteller uneingeschränkt basteln lässt.

    • Torsten Meyer

      7. Dezember 2017 at 09:13

      OnePlus unterstützt keine zusätzlichen SD-Karten, da sie, wie du geschrieben hast, so langsam sind. Darüberhinaus ist umpartitionieren immer ein (kleines) Risiko. Komplett Neuaufsetzen wäre sauber, aber eben für den Großteil der Nutzer nicht bequem genug.

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