Die neuen Google-Smartphones lassen sich fast nur per Case individualisieren, denn eine Auswahl an Farben ab Werk gibt es nicht. Dabei wars anders geplant.

Ein neues und herkömmliches Smartphone für den Massenmarkt in nur einer Farbe anzubieten, damit ist Google auf jeden Fall mal wieder auffällig. Umso weniger auffällig ist das angebotene Pixel 4a, denn das neue 340-Euro-Smartphone gibt es international in nur einer einzigen Farbe. Zur „Wahl“ stellt uns Google dabei lediglich schwarz. Ist zwar auf jeden Fall dezent, aber halt auch irgendwie ziemlich langweilig. 3D-Bilder beweisen, dass die Pläne von Google eigentlich mal andere gewesen sind.

Man hatte für das Pixel 4a auch eine auffallend helle blaue Variante geplant, die dann über eine orange Einschalttaste verfügt. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch eine coole Option. Bislang gibt es keinerlei Anzeichen, dass Google eine weitere Farbe irgendwann später anbieten will. Wenn man sich mit dem Marktstart noch etwas mehr Zeit lässt, dann sind die Farben ohnehin fast hinfällig.

Google Pixel 4a war auch in Blau geplant

In den letzten Jahren bot Google neben Schwarz und Weiß auch noch Blau und Orange an, das kommende Pixel 5 soll es in einem hellen Mintgrün geben. Andere Hersteller zeigen sich da deutlich farbenfroher. Google kommunizierte bislang aber nicht, warum man beim Farbangebot so derart verhalten ist.

Google Pixel 4a kann jetzt vorbestellt werden – Topkamera für nur 340 Euro, doch so wenig Auswahl wie noch nie

via 9to5Google

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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7 Kommentare

  1. Seit Jahren höre ich von Beratern in Mobilfunkshops zum Google Pixel 2,3,4 durchgehend das annähernd gleiche : „Gutes Gerät, aber keine Highlights. Kein Grund, es zu kaufen. Für gleiches Geld gibt es bei anderen Herstellern bessere Ausstattung. Gleiche Ausstattung hingegen kostet bei anderen Herstellern weniger.
    Dann kam die a-Serie als low cost Variante, aber da war das Urteil schon gefallen. „

    1. Ist aber mal grundlegend ein Problem unserer vermeintlichen Anforderungen. Weil wir glauben irgendwelche „Highlights“ zu brauchen, die wir am Ende vielleicht gar nicht mal wahrnehmen oder benutzen.

  2. Diese Pixeldinger sind ganz interessant, ein Zufall hat mir ein Pixel 3a beschert, welches ich günstig überlassen bekommen habe. Als Einsatzzweck für das Pixel war eigentlich nur die Navigation geplant. Mein Handy bis dahin war ein iPhone 7. Dann habe ich das Pixel mit in den Urlaub genommen und dort angefangen mit dem „Navihandy“ ein paar Fotos zu knipsen und habe mich damit etwas befasst. Seit dem Urlaub liegt mein iPhone fast nur noch in der Schublade und ich lese News zum Pixel 4a. Also irgendwas machen die richtig.

    1. Es funktioniert und das ohne Probleme.
      Zudem ist es weitaus individualisierbarer als solch Eierphone.

      1. Wow, was für eine fundierte Aussage. Ein Smartphone von Google, das vor etwas mehr als einem Jahr (Mai 2019) auf den Markt kam und noch Softwaresupport bis Mitte kommenden Jahres hat, wird mit einem iPhone verglichen, das vor ziemlich genau vier Jahren den Markt enterte und IMMER NOCH aktuelle Systemupdates bekommt.

        Und was das „Individualisierbare“ angeht: Spätestens nach dem dritten halbgaren Launcher und dem zweiten Ausmisten unter all den Widgets, die man mal „zu Testzwecken“ installiert hat, ändert kaum noch jemand das „Look & Feel“ seines Androiden. Übrig bleiben unzählige Homescreens mit wild drauf platzierten App-Icons… die typische Android-Individualisierung, die einem tagtäglich begegnet. Was aber z.B. das Softwareangebot und dessen Qualität ausmacht, so liegt der App Store Apples um Längen vor dem Google Play Store.

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