In diesen Tagen ist die erste Vorschauversion von Android 12 erschienen, dabei unterstützen extrem populäre Apps noch nicht mal die mit Android 11 eingeführten Funktionen. Ich rede da in erster Linie über die Bubbles, die wir aus Apps wie Facebook Messenger schon seit vielen Jahren als Chat Heads kennen. Google schaute sich diese Funktion ab und integrierte sie als Standard in das Android-Betriebssystem.

Leider gibt es nach wie vor Apps, die sich gegen derartige „Innovationen“ einfach komplett verwehren. Ein gutes bzw. schlechtes Beispiel ist WhatsApp. Der wohl populärste Smartphone-Messenger der westlichen Welt mag selten schnell mit der Zeit gehen. Dabei ist die erste Android 11-Vorschauversion gut ein Jahr alt. Die WhatsApp-Entwickler hatten seither genügend Zeit, die Unterstützung für Bubbles umzusetzen.

Telegram ist hingegen ein positives Beispiel, unterstützte die Bubbles schon sehr früh und problemlos:

WhatsApp hängt immer zurück

Manchmal hasse ich WhatsApp abgrundtief für seine Rückständigkeit, das muss jetzt einfach mal raus. Ein weiteres Beispiel ist die Unterstützung zur Nutzung auf mehreren Geräten gleichzeitig, die nicht nur schon Jahre überfällig ist, auch die derzeitige Entwicklung zieht sich wie sehr alter Kaugummi in die gefühlte Ewigkeit.

Ob wir alle einfach woanders hin wechseln können, wo die zuständigen Entwickler mit der Zeit gehen?

Chats: Wie aus Android das perfekte Messenger-Betriebssystem werden soll

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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9 Kommentare

  1. WhatsApp ist nicht immer der schnellste Verein mit Neuerungen (siehe darkmode). Aber den Hype um die Kack Bubbles kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Sich den Screen mit Knubbel vollzuhauen, wo Android doch seit über einem Jahr das direkte Antworten aus der Benachrichtigungsleiste ermöglicht, kann ich nicht verstehen. Das ist wie wesentlich übersichtlicher und aufgeräumter meiner Meinung nach.

  2. Man kann auch über alles und jedes irgendeinen Grund zum Meckern finden!! Ich finde so wie es ist, es ist für mich in Ordnung!!
    Ich bin gerne und ohne Schwierigkeiten bei WhatsApp!!!

  3. Telegram gehört zwei russischen Entwicklern, mit Firmensitz in Saudi-Arabien. Keiner weiß wo auf der Welt die Server stehen. Die Chats sind standardmäßig unverschlüsselt.
    WhatsApp gehört einem börsennotierten, vergleichsweise transparenten, amerikanischen Konzern. Die Chats sind standardmäßig Ende-zu-Ende verschlüsselt.
    Jetzt erklär mir nochmal einer, warum man bitte von WhatsApp ausgerechnet zu Telegram wechseln soll!?!
    Das macht doch überhaupt keinen Sinn!

  4. Also bei mir (Android 11) unterstützt WhatsApp die Bubbles vollumfänglich, während Telegram die Funktion bei mir leider nicht kann. Merkwürdig.

  5. Bei mir hat WhatsApp die Bubbles mal unterstützt gehabt, aber seit einem der letzten Updates nicht mehr 🤔
    Ich fand die ganz praktisch, da die, wenn man sie berührt hat, WhatsApp im Pop-up Modus geöffnet hat, ohne die aktuelle App zu schließen.

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