Xiaomi und Co. geben eigene Smartphone-Chipsätze auf

Oppo Marisilicon Y Sound Bluetooth Chip

Bild: Oppo

Dass jeder große Smartphone-Hersteller eigene Chipsätze verwendet, scheint nicht die Zukunft zu sein.

Samsung kämpft nach einigen Rückschlägen um das Comeback des Exynos-Chipsatz und Google hat erst mit dem sechsten Pixel-Smartphone angefangen, verstärkt auf eigene Entwicklungen und Anpassungen zu setzen. Apple macht hingegen der Konkurrenz schon länger vor, wie gut Chipsätze und Software sein können, wenn alles aus einem Haus kommt.

Das hat wohl Ambitionen bei Xiaomi, Oppo und Co. geweckt. Nicht zu vergessen Huawei, die vor dem Handelsembargo (seit 2019) mit ihren Kirin-Chips auch ganz gut unterwegs waren. Doch von Xiaomi und Oppo muss man wohl nichts mehr befürchten, hier hat man intern neue Wege beschlossen und macht nicht mehr alles auf eigene Faust.

Nur aktuelle Topmodelle von Google und Apple mit eigenem SoC ausgestattet

Bei Xiaomi findet ohnehin gerade ein Wandel statt, der die Smartphone-Abteilung in Mitleidenschaft zieht. Elektroautos sind für Xiaomi extrem wichtig geworden. Hier entwickelt man Chipsätze auch noch selbst. Eigene Chipsätze für Smartphones soll es aber nicht mehr geben, sondern maximal die Erweiterung eingekaufter Chipsätze, so wie es Google früher gemacht hatte.

Oppo hat jetzt ebenfalls beschlossen, die eigene Chip-Design-Einheit wieder zu beerdigen. Während China eigentlich eine Halbleiter-Selbstversorgung anstrebt, können es die Unternehmen kaum leisten, das auch tatsächlich umzusetzen. „Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und im Smartphone-Markt“ seien für die Entscheidung tragend gewesen, so Oppo.

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