YouTube Music: Google versteckt kritisches Feature

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Wer sich YouTube Premium gönnt, um beim Bingewatchen z.B. von der aktuellen Staffel „7 vs. Wild“ nicht permanent von Werbung genervt zu werden, wird sicherlich auch schonmal einen Blick in YouTube Music geworfen haben – oder es gar als Alternative zu Spotify und Co. im Einsatz haben.

Wichtiges, fast zwingend notwendiges Feature in allen Diensten, die auf einem Algorithmus basieren, ist es, diesem mitteilen zu können, was einem gefällt und vor allem, was einem nicht gefällt.

YouTube Music bekommt praktische Filter

Dislike-Button jetzt im Drei-Punkte-Menü

Google versteckt in der YouTube-Music-App aber jetzt offenbar die Möglichkeit, einen Song zu disliken. Der Daumen nach unten ist von der linken Seite des Songtitels in ein Drei-Punkte-Menü neben dem Daumen nach oben gewandert. So ist er auf den ersten Blick gar nicht mehr vorhanden und das ist sicherlich auch das Ziel, das Google erreichen möchte.

Auch wenn bei YouTube Music keine Likebar anzeigt, wie User über den Song abgestimmt haben, passt es doch irgendwie in die Strategie, die Google seit dem Verstecken der Dislikes bei YouTube fährt.

Google wirft das Konzept der Dislikes bei YouTube völlig übern Haufen

Weitere Änderungen der UI

Doch nicht nur an dieser Stelle hat Google an der UI geschraubt. Über dem Toggle zwischen Audio und Video findet sich nun nämlich die Angabe, auf was für einer Basis der Algorithmus gerade den nächsten Song auswählt. Das kennen wir so auch von Spotify, wo man sich bestimmt etwas Inspiration geholt hat.

Rechts oben in der Ecke findet sich der Button für das Abspielen via Chromecast. Der Play/Pause-Button holt sich die Farbe außerdem nicht mehr vom Albumcover, sondern ist der besseren Zugänglichkeit halber in Weiß gehalten.

Google integriert YouTube Music deutlich tiefer in Android

Ich finde es schon elementar, den Dislike-Button schnell erreichen zu können. So ganz kann ich die Entscheidung auch nicht nachvollziehen. Schließlich ist es ja durchaus in Googles Interesse, dass der Algorithmus seine Nutzer so gut wie möglich kennt und dazu gehört auch, zu wissen, was er nicht mag. Was meint ihr?

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