Google stellt seit einigen Wochen das neue Nearby Share als Testversion für die ersten Android-Nutzer bereit, der großflächige Rollout soll aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die neue Funktion für Android ist diesmal ausnahmsweise wirklich für alle Android-Geräte gedacht, daher nicht exklusiv nur auf den Google-Handys zu finden. Mehr Details sind jetzt bekannt.

Nearby Share ermöglicht das schnelle und komfortable Teilen von Dateien an andere Android-Geräte in der unmittelbaren Umgebung. Google hat eine vergleichbare Funktion bereits via Files-App bereitgestellt, plant nun aber die Integration direkt in das Betriebssystem. Die Bereitstellung geschieht wiederum per App-Update und braucht kein vollständiges Updates des Betriebssystems.

Neue Funktion ist unabhängig der verschiedenen Smartphone-Hersteller

Google setzt nur voraus, dass wenigsten Android 6 vorhanden ist. Mit dieser Betriebssystem-Version hatte man damals die ersten Nearby-Funktionen für Bluetooth LE eingeführt, darauf basiert im Grunde genommen auch die Schnittstelle für die deutsche Corona-Warn-App. Starten soll der Rollout der neuen Teilenfunktion bereits im kommenden August, hat Google den Herstellern laut Insidern mitgeteilt.

Nearby Share soll nicht nur für Android-Smartphones bereitgestellt werden, sondern auch für Desktopgeräte mit Windows, macOS und Chrome OS. Basis für die Verbindungsherstellung soll der Chrome-Browser sein, in welchem der Nutzer ohnehin mit seinem Google-Konto angemeldet ist.

Nearby Share im Video:

Nearby Share: Keine exklusive Idee von Google

In den letzten Monaten sind mehrere Unternehmen auf die Idee gekommen das beliebte AirDrop von Apple nachzuahmen. Samsung zum Beispiel. Einige chinesische Hersteller gründeten sogar eine gemeinsame Allianz für so ein Tool. Etwas komisch, wenn dann eine vergleichbare Funktion auf einigen Geräten in verschiedenen Varianten bereitsteht.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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2 Kommentare

  1. Ich find’s bisschen unpraktisch. Man muss es jedes Mal vorher einschalten, weil es sich von alleine abschaltet. Da gefällt mir die Lösung von Samsung bisher besser, allerdings ist sie halt Samsung exklusiv…

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