Selbst in neueren Fahrzeugen ist die Verfügbarkeit einer kabellosen Nutzung von Android Auto keine Selbstverständlichkeit. Ich kann euch davon ein Lied singen, unser Skoda aus 2020 bietet „Wireless“ nur für Apple CarPlay. In etwas älteren Autos war Android Auto fast immer nur per Kabel benutzbar. Aber es gibt längst günstige Abhilfe, die wir hier im Blog auch schon häufiger beleuchtet haben.

Es gibt nämlich zwei kleine Boxen, die das kabellose Android Auto für sehr viele Autos nachträglich ermöglichen. Sie stellen zum Autoradio die Verbindung per Kabel her, zu eurem Smartphone allerdings per Wlan. Die beiden Geräte kosten unter 100 Euro und sind seit ihrem Start sehr gefragt. AAWireless ist mit Sicherheit das bekanntere Projekt, weil es schon deutlich länger am Markt ist.

Wlan-Boxen für Android Auto: Es gibt kaum nennenswerte Unterschiede

Zuletzt kam mit Carsifi ein ähnliches Projekt hinzu. Es hat längst einen großen Erfolg bei Kickstarter einfahren können. Die ersten Geräte sollen gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden. Aber Chipmangel und andere Herausforderungen können wie bei AAWireless noch für einige Probleme sorgen und den Preis später steigen lassen.

Bei beiden Geräten ist die Bedienung kinderleicht und die einmalige Einrichtung schnell erledigt. Letztlich hängt es dann noch an eurem Smartphone, ob kabelloses Android Auto funktioniert. Das geht zumindest experimentell seit Android 10 mit sehr vielen Smartphones, ab Android 11 ist es offiziell geworden.

Trick soll kabelloses Android Auto mit allen Smartphones möglich machen

Für Bewegtbild gebt ihr euch mal das folgende Video:

Preiskampf ausgebrochen, AAWireless gingen immer wieder die Komponenten aus

Carisifi kommt binnen weniger Tage bereits auf über 4.000 Unterstützer, während AAWireless im ersten Jahr über 41.000 Kunden begeistern konnte. Beide Projekte ähneln sich in ihrer Basis sehr. Inzwischen kostete AAWireless rund 85 Dollar und ist somit seit Projektstart etwas teurer geworden. Carsifi stieg gleich mit 89 Dollar ein und wird ab November 2021 ausgeliefert.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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2 Kommentare

  1. Ich nutze Android Auto nur mit Google Maps zum navigieren. Weil mein Mobiltelefon per Kabel angeschlossen ist, wird es während der Fahrt aufgeladen. Insofern ist diese Drahtlostechnik für mich unwichtig bis kontraproduktiv.

    1. Das Problem dabei ist: eine Aufladung über 80% belastet den Akku und verkürzt dessen Lebenszeit enorm. Und bei 100% and der Stripe hängen ist auch nicht gerade gesund, da Smartphones einfach keine brauchbare Ladeelektronik haben.

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