Google hat für Chrome ein paar sinnvolle Neuerungen angekündigt, das sogenannte „Framebusting“ lässt sich jetzt schon mit einem kleinen Trick verhindern.

Um sicher zu gehen, dass Framebusting von Werbeanzeigen verhindert wird, muss man sich in die about:flags bewegen. Dort ist die Funktion längst vorhanden, was auch bei mir in Chrome 62 bereits der Fall ist. Besagte Funktion verhindert, dass euch Webseiten auf andere Webseiten weiterleiten, ohne dass ihr das überhaupt wollt. Möglich ist das nur noch, wenn der Nutzer quasi sein Einverständnis gibt. Um solche Redirects zu verhindern, muss man die about:flags über die Adressleiste öffnen.

Chrome: Googles Maßnahmen schon jetzt nutzen

Geht am Desktop und auch mobil, dort sucht man jetzt den Punkt „Framebusting requires same-origin or a user gesture“ und stellt im Dropdown von „Default“ auf „Enabled“. Chrome neu starten, schon solltet ihr insbesondere mobil nicht mehr von ungewollten Umleitungen gestört werden. Auch ohne diese Einstellung wird Redirect-Werbung seit einigen Tagen besser blockiert.

Google geht gegen besonders aufdringliche Werbung, die euch etwa auf andere Webseiten schiebt, mit den kommenden Chrome-Versionen 64 und 65 ab Werk vor. Ohnehin kommt ein Ad-Filter für „schlechte Werbung“, weitere Maßnahmen bestätigte man in dieser Woche. [via Ghacks]

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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