Android One ist ein gutes Beispiel für das typische Google, das einige Produkte groß ankündigt und dann fallen lässt. Noch immer wird Android One beworben. Es ist ein paar Monate her, da haben wir euch Gründe aufgeschrieben, warum Android One in den letzten Jahren eine heftige Bruchlandung erleben musste. Und obwohl das Projekt schon seit über einem Jahr tot ist, schon länger kaum mehr eine Rolle spielt, existiert es noch. Zumindest ein bisschen.

Android One gibt es noch „auf dem Papier“. Google hat die offizielle Homepage zu Android One schon eine Weile nicht mehr aktualisiert. Die Startseite wird von Geräten begleitet, die bereits vor fast zwei Jahren ihren Marktstart feierten. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Es gibt allerdings derzeit noch ein Problem: Google bietet gerade keine aktuellen Smartphones an, die eigentlich Android One beerbt haben. Die Pixel 4a-Generation ist eingestellt, das Pixel 5a gab es bei uns nicht.

Killed (noch nicht) by Google: Android One ist am Ende, nur Google hat das noch nicht gemerkt

Erst dieses Jahr kann Google mit dem Pixel 6a wieder die Kunden bedienen, die früher mal an Android One interessiert gewesen wären. Ein nahezu reines Android mit Fokus auf Google-Apps und einer Update-Garantie zum fairen Mittelklasse-Preis. Für Käufer des zukünftigen Pixel 6a wären das drei Jahre für neue Android-Updates. Das hat es bei Android One nie gegeben. Allerdings war die Geräteauswahl bei Android One mal größer, als Xiaomi, Nokia, Motorola und Co. mitmischten.

Es ist jedenfalls an der Zeit, die Homepage für Android One einzustellen und das Projekt offiziell für eingestellt zu erklären. Man muss es eben nur mal durchziehen, insofern sich jemand bei Google überhaupt noch jemand an Android One erinnern kann.

Für eine Übersicht über ehemalige Google-Projekte lohnt auch immer ein Blick auf „Killed by Google“.

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4 Kommentare

  1. Ä hallo was für ein Android ist auf Nokia drauf ? (Nur um ein Beispiel zu nennen)

  2. Hmm, dieses allgegenwärtige Google bashing ist wirklich ein Phänomen. Kaum ein anderer Hersteller bringt so viel Software auf den Markt. Und eben darum kann sich nicht alles durchsetzen. Ein bisschen wie Fischstäbchenpizza. Hauptsache ranten. Wie ein Mitkommentator schon äußerte: einige Nokia und Motorolaphones laufen noch auf Android one. Jetzt zu fordern es einfach einzustellen ist gegenüber den Nutzerinnen mindestens ignorant. Das ist als würde man tizen einstellen und damit alle alten Samsung watches „killen“. Ironisch auch ist das „killen“ zu fordern und sich gleichzeitig über Googles „Kills“ zu mockieren.

    Ich erinnere an dieser Stelle Mal an: Sailfish OS, Ubuntu Touch, KaiOS, pure OS, Tizen und Firefox OS.

    1. Warum? Zwei Jahre Update-Garantie kann man auch ohne Android One bieten, der Nutzer hat hier keinerlei Nachteil. Das Projekt ist tot, Google kümmert sich überhaupt nicht mehr und das aus mehreren Gründen. Es offiziell zu beenden wäre sinnvoller als das jetzige Durcheinander mit drei, vier Modellen, die es noch gibt, die mit Android One beworben werden.

      Das hat nichts mit Bashing zu tun, wenn Google das Projekt jetzt einfach mal konsequent beenden würde. Und man sollte in der Kritik vielleicht nicht alles vermischen. Aktiv genutzte Programme von heute auf morgen für Kunden einzustellen, ist schon ne andere Nummer, als so ein Projekt einzustellen, das ohnehin schon tot ist.

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