Google Maps kann schon ziemlich viel, aber eigentlich geht da noch deutlich mehr. Ein Ausschnitt der Funktionen, die es bei uns noch gar nicht gibt.

Google Maps kann eigentlich viel mehr als bei uns in Deutschland. Ein Teil der praktischen Funktionen kommt wohl nie zu uns oder lässt enorm lange auf sich warten. Zu den sicherlich populärsten Funktionen, die auch bei uns funktionieren könnten, gehören einerseits die Anzeige der Tempolimits und andererseits die Darstellung von Radarfallen auf den Karten. Beides ist in Deutschland rechtlich nicht unproblematisch, das scheint Google von der Bereitstellung abzuhalten.

Andererseits hat Google mit Waze eine weitere Navigations-App im Angebot, die ihre Funktionen komplett auch bei uns ins Deutschland bereitstellt. Und so scheint die Haltung des Konzerns nicht gerade konsequent zu sein. Sei es drum. Ändern können wir das nicht. Wer auch Radarfallen und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit sehen will, muss auf alternative Apps zurückgreifen. Geht aber auch in Kombination mit Google Maps, wie wir hier und hier berichteten.

Google Maps: Die neusten Neuerungen lassen auf sich warten

Auch andere Neuerungen, die noch gar nicht so alt sind, werden mit Sicherheit nur mit beachtlicher Verzögerung zu uns kommen. Da wäre zum einen der höhere Detailgrad der Karten, sodass man Straßen und Bürgersteige besser erkennen kann. Google startete damit in 2020 zunächst in wenigen Metropolen, konnte und wollte zum weiteren Rollout noch nichts sagen. Sehen wir diese besseren Karten auch bald in deutschen Städten? Wissen wir nicht.

Ganz ähnlich wenige Details gibt es zur Anzeige von Ampeln auf den Karten, die jetzt ebenfalls zuerst in den USA startete. Man kann also auf den ersten Blick auf die Verkehrskarten Ampelkreuzungen erkennen. Natürlich nicht, welche Signalfarbe eine Ampel gerade anzeigt, doch das wäre in den nächsten Jahrzehnten in echten Smart-Citys theoretisch auch möglich.

Ebenso neu und praktisch sind die Möglichkeiten, die Tankfüllung und das Parkticket in Maps-App zu bezahlen. Google hat dahingehend erste Schritte gemacht, aber allein die sehr beschränkten Testphasen hierfür werden lange andauern.

Jetzt könnten wir noch weitermachen. Würden wahrscheinlich weitere kleinere Funktionen finden, die Google in Maps nicht international oder nicht in Deutschland anbietet. Es wäre jedenfalls noch mehr mit der Karten-App möglich, als es bis heute schon der Fall ist.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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1 Kommentar

  1. Es fehlt eine Motorradversion, die auf das wesentlich reduziert ist.
    Als Motorradfahrer braucht man das ganze Gedöns nicht. Spartanisch einfach wie Blitzer.de. Den Rest sieht man sowieso nicht. Aber wahrscheinlich lässt sich damit kein Geld generieren.

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