Kommt wirklich schon bald ein faltbares Pixel-Smartphone? Das lassen neue Hinweise vermuten. Wenig Überraschungen gibt es beim Chip.

Über ein angebliches Foldable aus dem Hause Google gab es im letzten Jahr immer wieder Gerüchte. Sogar diverse Codenamen geisterten durchs Netz, zum Beispiel „Passport“ oder „Pipit“, wobei nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, dass es sich dabei um verschiedene Geräte handelt.

Jetzt sind zum „Google Pipit“ neue Details aufgetaucht. Wie so häufig, wenn der Launch eines Smartphones näherrückt, gibt es zunächst Hinweise bei Benchmark-Datenbanken wie Geekbench, weil es womöglich derzeit intern bei dem Suchmaschinenriese getestet wird. Glück für uns, das erlaubt uns nämlich Rückschlüsse auf die verbaute Hardware.

Google Pipit: Tensor-Chip und 12 GB RAM?

Allerdings sollte es auch nicht sonderlich überraschen, dass Google nicht nur im Pixel 6 und Pixel 6 Pro seinen neu entwickelten Tensor-Chip verbaut. Denn das Datenblatt lässt vermuten, dass er ebenfalls im Google Pipit zu finden ist. In Sachen Speicher tischt Google richtig auf, es ist die Rede von 12 GB RAM wie im Pixel 6 Pro.

Deshalb reden wieder alle über Googles erstes Foldable-Pixel

Wird es das erste Gerät direkt mit Android 12L?

Natürlich testet Google das Falt-Pixel mit der aktuellen Software Android 12. Schließlich hat man in den vergangenen Jahren schon viel dafür getan, dass das Foldable-Format von dem System besser unterstützt wird. Zuletzt wurde mit Android 12L sogar eine eigene Version für größere Bildschirme eingeführt.

Aus vorherigen Berichten ging hervor, dass das Pixel-Foldable mit einem 12-MP-Hauptsensor und einem 12-MP-Ultraweitwinkel auf der Außenseite ausgestattet sein könnte. Für Frontcam-Einsätze stehen wohl zwei 8-MP-Sensoren an verschiedenen Stellen bereit. An die Maßstäbe, die das Pixel 6 (Pro) bei der Kamera setzt, kommt es vermutlich nicht heran, darum geht es bei einem Foldable aber schließlich gar nicht in erster Linie – zumindest nicht in der ersten Generation.

Habt ihr Interesse an einem Foldable von Google oder sollen sie das Feld lieber Samsung und Co. überlassen? 

via

 

Jonathan Kemper

Freier Technikjournalist, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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1 Kommentar

  1. Bei solchen Benchmark-Werten sollte doch auf dem ersten Blick klar sein, dass das nicht sein kann.

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