Sicherlich bindet vor allem die anstehende Pixel Watch derzeit alle Aufmerksamkeit der Wearable-Community, doch bald dürfte noch ein weiteres spannendes Produkt dieser Sparte auf den Markt kommen. Xiaomi besetzt mit seiner Mi-Band-Reihe schließlich einen der Spitzenplätze der weltweit führenden Hersteller.

Dabei hat der chinesische Technikkonzern dem ursprünglich reinen, bildschirmlosen Fitnesstracker mit jeder Generation neue Funktionen spendiert, wenngleich in letzter Zeit die innovativen Features ein bisschen nachgelassen hatten. Rund ein Jahr nach dem Mi Band 6 hat das Mi Band 7 jedenfalls die Chance, die Sache besser zu machen.

Nur wenig optimiert: Warum mich das neue Xiaomi Mi Band 6 enttäuscht

In den letzten Monaten sind immer wieder Leaks und Gerüchte hereingekommen und wir wollen euch einen kleinen Überblick geben, was zum jetzigen Zeitpunkt bezüglich der Ausstattung wahrscheinlich ist.

Akku wird größer

Wozu mittlerweile vermehrt Informationen aufgetaucht sind: der Akku. Der soll im Mi Band 7 nämlich deutlich größer werden als bei seinen Vorgängern. Konkret ist von einem Stromspeicher mit 250 mAh die Rede, was eine Verdopplung der Kapazität gegenüber dem Mi Band 6 bedeuten würde. Schon jetzt sind die Xiaomi-Wearables aber für ihre überdurchschnittliche Akkulaufzeit bekannt, denn eine Ladung reicht – je nach Intensität der Nutzung – in der Regel für mindestens eine und bis zu zwei Wochen.

GPS an Bord

Falls der Akku wächst, hat das vermutlich auch einen ganz bestimmten Grund. Während Xiaomi schon in der Vergangenheit mit Zusätzen wie NFC versuchte, das Wearable unabhängiger vom Smartphone zu machen, fehlte eine Komponente bislang: ein eigenes GPS-Modul. Dadurch wäre genaues Lauftracking auch ohne Smartphone in der Tasche möglich, was die Genauigkeit der Überwachung der zurückgelegten Distanz merklich erhöhen würde. Allerdings dürfte sich GPS auch beim Preis bemerkbar machen, weshalb wir hoffen, dass es eine Variante mit und eine ohne gibt (das Mi Band ist in den letzten Jahren ohnehin sukzessiv teurer geworden).

Display wird größer und schärfer

Kamen die ersten Generationen des Mi Bands noch gänzlich ohne einen Bildschirm aus, ist ein Display mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Inzwischen bietet es sowohl eine bunte sowie hochauflösende Darstellung von Inhalten und lässt sich mit Toucheingaben bedienen. Während die exakte Diagonale des Bildschirms im Mi Band 7 noch nicht ganz klar ist, soll dieser jedenfalls größer als die 1,56 Zoll beim Mi Band 6 sein und eine etwas höhere Auflösung von 490 x 192 Pixeln besitzen. Das spricht dafür, dass der Bildschirm vor allem etwas breiter wird. Außerdem soll er endlich einen Always-on-Modus unterstützen, dem die gestiegene Akkukapazität ebenfalls zugutekommen würde.

Intelligenter Wecker

Schließlich geistert noch ein Feature für das Xiaomi Mi Band 7 durchs Netz, bei dem man nicht ganz versteht, warum es solange hat auf sich warten lassen. Höchstwahrscheinlich basierend auf dem Herzfrequenzsensor (der zu einem der frühesten Features des Mi Bands gehört) soll euch das Wearable bei aktiviertem intelligenten Wecken in einem bestimmten Zeitraum aus einer leichten Tiefschlafphase reißen, sodass ihr besser aus dem Bett kommt.

Vorstellung schon am 10. Mai?

Tatsächlich soll es bis zum Xiaomi Mi Band 7 gar nicht mehr so lange dauern. Ein aktuelles Gerücht bringt eine Vorstellung am 10. Mai neben dem Xiaomi 12 Ultra ins Spiel. Nach einem Launch in China könnten bis zum offiziellen Marktstart in Europa allerdings noch ein paar Wochen vergehen.

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Jonathan Kemper

Freier Technikjournalist, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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